Wiesbaden will Außengastronomie auf öffentlichen Straßen fördern

Verkehrsdezernent Kowol: „Win-Win-Situation“

Wiesbaden will Außengastronomie auf öffentlichen Straßen fördern

Gute Nachrichten für Wiesbadener Gastronomen: Auch im kommenden Jahr sollen sie grundsätzlich die Möglichkeit bekommen, bestehende Außengastro-Flächen im öffentlichen Straßenraum dauerhaft zu bewirtschaften. Das teilt die Stadt Wiesbaden am Montag mit. Zudem könnten Gastronomen auch neue Flächen für sogenannte Parklets beantragen.

Seit knapp drei Jahren unterstützt die Stadt mit diesen Möglichkeiten Gastronomen, zunächst während der Corona-Krise. Wiesbadens Verkehrsdezernent Andreas Kowol (Grüne) spricht von einer „Win-Win-Situation“ und sagt weiter: „Die Restaurants und Cafés kamen dadurch besser durch die Pandemie, viele Straßen sind lebendiger und schöner geworden und die Wiesbadenerinnen und Wiesbadener haben die neuen Flächen rege genutzt und schätzen gelernt.“ Nun wolle man der Gastronomie in Wiesbaden eine langfristige Perspektive geben.

Derzeit bereitet die Stadtverwaltung ämterübergreifend eine Richtlinie vor, in der die technischen, funktionalen und gestalterischen Anforderungen an die zukünftigen Parklets zusammengestellt werden. Dazu zählen unter anderem Fragen der Verkehrssicherung, aber auch ästhetische Fragen. Die Richtlinie wird den Gastronomen zusammen mit dem Antragsvordruck Anfang des neuen Jahres zur Verfügung gestellt.

Bis zum Ende des ersten Quartals 2023 könnten die vorhandenen Genehmigungen durch einen formlosen Antrag ohne weitere Kosten verlängert werden, erklärt die Stadt. „Ab April 2023 müssen bereits bestehende und neue gastronomische Nutzungen das angepasste Antragsverfahren durchlaufen. Bis zur dauerhaften Genehmigung kann die derzeitige Außengastronomie jedoch beibehalten werden“, so Kowol weiter.

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