Wiesbadener sollen Anmeldung von Sperrmüll verschieben

Die Entsorgungsbetriebe müssen Abstriche machen

Wiesbadener sollen Anmeldung von Sperrmüll verschieben

Eigentlich dürfen die Wiesbadener viermal im Jahr bis zu fünf Kubikmeter Sperrmüll kostenfrei und nach Anmeldung von den Entsorgungsbetrieben der Stadt (ELW) abholen lassen. Die ELW bitten jetzt jedoch darum, weniger wichtige Sperrmüllanmeldungen zu verschieben. Auch in anderen Bereichen der Stadtreinigung werden Abstriche gemacht. Der Grund: Wegen der hohen Corona-Zahlen müssen die Mitarbeiter Aufgaben priorisieren, so die ELW in einer Mitteilung.

Aktuell seien die Zahlen zwar noch so, dass die ELW alle wichtigen Aufgaben erfüllen könnten, man müsse aber trotzdem erste Maßnahmen treffen. Grundsätzlich sei es am wichtigsten, dass alle Mülltonnen zu jeder Zeit geleert werden können – vor allem die Rest- und Biomülltonnen in der Stadt. Das habe auch Vorrang vor der Straßenreinigung. „So werden in dieser Woche einige Straßen nicht ganz so häufig gereinigt werden können, wie es die Satzung vorsieht, da einige Mitarbeiter der Stadtreinigung bei der Abfallsammlung eingesetzt werden.“

Wer umzieht, hat Vorrang

Mit Blick auf die weitere Entwicklung der Pandemie werden die ELW zudem weniger Sperrmülltermine vergeben. Wer nicht auf einen Sperrmülltermin angewiesen ist, sollte ihn, wenn möglich, verschieben. Wichtig sei, dass beispielsweise Menschen, die umziehen, Vorrang bekommen. „Vielleicht lässt sich die Entrümpelung des Kellers oder des Dachbodens noch ein wenig verschieben“, so die ELW. Alle bisher vergebenen Termine werden aber eingehalten und der Sperrmüll planmäßig abgeholt.

In den nächsten Wochen könnte es noch zu Personalmangel in den Entsorgungsbetrieben der Stadt kommen. Über weitere mögliche Änderungen wollen die ELW dann informieren.

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