Wiesbaden lockert die Corona-Regeln

Lockerungen bei Maskenpflicht, Alkoholverbot und Krankenhausbesuchen

Wiesbaden lockert die Corona-Regeln

Ab Montag, 21. Juni, lockert Wiesbaden die Corona-Regeln. Ab diesem Tag gilt nicht länger die Maskenpflicht in der Fußgängerzone, auf dem Bahnhofsvorplatz und im Bereich des Berufsschulzentrums. Sofern der nötige Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten werden kann, ist das Tragen einer Mund-Nasen-Bedeckung ab Montag nicht mehr notwendig. Das teilt die Stadt Wiesbaden am Donnerstag mit. Es gibt außerdem Lockerungen beim Alkoholkverbot und für Krankenhausbesuche.

Die Corona-Kontakt- und Betriebsbeschränkungsverordnung (CoKoBeV) schreibt jedoch weiterhin eine Maskenpflicht unter anderem in Bussen, Bahnen sowie an den Haltestellen vor. Die Maskenpflicht gilt auch weiterhin auf dem Wochenmarkt und in bestimmten Innenräumen.

Das Alkoholverbot gilt ab Montag, 21. Juni, nur noch in der Altstadt, konkret im Schiffchen, also unter anderem im Prinzengäßchen, in der Grabenstraße, in der Wagenmannstraße, in der Kleinen Langgasse und in der Alfons-Paquet-Straße. Dort ist auch der Alkoholverkauf zum Vor-Ort-Verzehr außerhalb von gastronomischen Flächen verboten. Da Straßen und Gassen im Schiffchen besonders eng sind, können dort erfahrungsgemäß die erforderlichen Mindestabstände nicht eingehalten werden. Der Verwaltungsstab hat deshalb beschlossen, das Alkoholverbot im Schiffchen bis zum 18. Juli zu verlängern.

Auf folgenden Flächen und Plätzen läuft das Verbot dagegen aus, da dort die Mindestabstände einfacher eingehalten werden können: im restlichen historischen Fünfeck, im Kulturpark, auf dem Bahnhofsplatz, in der Reisingeranlage, auf der Herbertanlage, im Warmen Damm, auf dem Blücherplatz, auf dem Wallufer Platz, in den Nerotalanlagen, in der Eleonoren-Anlage sowie am Schiersteiner Hafen.

Auch die Besuchsregelungen in Krankenhäusern ändern sich. Ab Montag, 21. Juni, dürfen Patienten täglich zwischen 15 und 19 Uhr eine Person als Besuch empfangen, vorausgesetzt, der Besuch ist geimpft, genesen oder getestet. Weitere Details veröffentlichen Krankenhäuser in Pressemitteilungen. Juristische Grundlage für die neuen Regeln ist das Hausrecht der Krankenhäuser. Die städtische Allgemeinverfügung läuft aus.

Die Maßnahmen der Allgemeinverfügung zur Anordnung von Infektionsschutzmaßnahmen in den städtischen Ganztags- und Betreuungsangeboten gelten unverändert bis zum 18. Juli. Vorerst weiterhin gültig ist auch die Allgemeinverfügung zur Bürgertestung.

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