Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbadener Bordellen

Angesichts sinkender Infektionszahlen hat die Hessische Landesregierung für Freitag (25. Juni) weitere Öffnungsschritte beschlossen. Diese gelten auch für Bordelle.

Diese Corona-Regeln gelten jetzt in Wiesbadener Bordellen

Ein Gewerbe, das von Corona mit am härtesten getroffen wurde, ist die Prostitution. Nach den neusten Lockerungen dürfen Bordelle in Hessen aber wieder öffnen und Prostituierte ihrem Beruf nachgehen. Doch dabei müssen sowohl die Sexarbeiter als auch die Kunden einige Vorgaben beachten. Denn laut Coronavirus-Schutzverordnung des Landes Hessen soll „die Erbringung von Dienstleistungen möglichst ohne unmittelbaren persönlichen körperlichen Kontakt erfolgen“. Das lässt sich allerdings in diesem Gewerbe nicht realisieren. Was also jetzt gilt:

Testpflicht

Kunden, die ein Bordell besuchen, oder „die Erbringung sexueller Dienstleistungen mit Körperkontakt“ in Anspruch nehmen, müssen einen negativen Coronatest nachweisen können. Ansonsten bleibt ihnen der Zutritt zur „Prostitutionsstätte“ verwehrt.

Hygienevorgaben

Doch nicht nur Kunden müssen Regeln befolgen. Auch die Prostituierten selbst müssen Hygienevorgaben erfüllen. Da die Ausübung ihrer Tätigkeit ein „besonderes Infektionsrisiko“ beinhaltet, müssen sich die Sexarbeiter mindestens einmal wöchentlich testen lassen, soweit sie nicht komplett geimpft oder genesen sind.

Kontaktdaten

Weiterhin müssen die Kontaktdaten der Bordell-Besucher erfasst werden, um mögliche Infektionsketten nachverfolgen zu können.

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