Coronakrise: Viele Hilfsangebote für ältere Menschen

Weil sie durch das Coronavirus besonders gefährdet sind, sollen alte und kranke Menschen zuhause bleiben. Damit sie weiter mit Lebensmitteln versorgt werden, bieten viele Wiesbadener ihre Hilfe an.

Coronakrise: Viele Hilfsangebote für ältere Menschen

Die steigende Ausbreitung des Coronovirus’ sorgt für immer mehr Stillstand in Deutschland. In Wiesbaden wurden alle Veranstaltungen mit mehr als 150 Personen per Verfügung untersagt. Auch sind fast alle städtischen Freizeiteinrichtungen geschlossen. Zudem bleiben immer mehr Menschen freiwillig zu Hause, um die Verbreitung des Virus’ einzudämmen. Besonders wichtig ist dabei der Schutz von sogenannten Risikogruppen, also älteren Menschen und solchen mit Vorerkrankungen, bei denen das Virus zu einem schweren Krankheitsverlauf führen kann.

Hilfe für Nachbarn

Das stellt diese Menschen vor das Problem, dass sie nicht mehr vor die Tür gehen können, um ihre täglichen Besorgungen wie Lebensmittel- oder Medikamenteneinkäufe durchzuführen. Um diesen Leuten zu helfen, bieten aber immer mehr Wiesbadener ihre Hilfe an, um etwa Besorgungen für ihre Nachbarn zu machen.

Zu ihnen zählt Dennis Westenberger. Der Wiesbadener betreibt eigentlich eine Filmproduktionsfirma, hat aber aufgrund der Corona-Pandemie aktuell keine Aufträge. Per Facebook bat er daher seine Hilfe an: „An alle Menschen, die zur Risikogruppe gehören, aus Wiesbaden und näherer Umgebung kommen. Wir gehen für Sie/Euch einkaufen oder zur Apotheke, erledigen die Dinge, die Sie aufgrund des Risikos nicht selbst erledigen sollten.“ Wer die Hilfe von Westenberger annehmen möchte, kann sich telefonisch unter (0177) 2555097 bei ihm melden.

Bundesweite Initiativen

Auch sonst findet man in den sozialen Netzwerken zahlreiche Hilfsangebote von Einzelpersonen, die an ihrem Wohnort ihre Dienste anbieten. Eine der größten Gruppen zu dem Thema ist aktuell die Gruppe „#CoronaCare: Deutschland hilft sich - wir machen mit“, wo man bundesweit Angebote finden kann. Auch beim Hilfeportal „Tag der Nachbarn“ kann man Hilfe anbieten und finden. Wer Hilfe anbietet sollte jedoch immer die Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts beachten, um eine Ansteckung zu vermeiden. (js)

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