Wiesbadener Stadtpolizei nimmt Zigarettenstummel-Wegwerfer ins Visier

Wohin mit dem Zigarettenstummel, wenn man geraucht hat? Ihn einfach auf die Straße zu werfen, ist keine gute Idee und zudem noch Umweltverschmutzung. In Wiesbaden wird dieses Fehlverhalten strikt geahndet.

Wiesbadener Stadtpolizei nimmt Zigarettenstummel-Wegwerfer ins Visier

Wer auf Wiesbadener Straßen oder Fußgängerzonen unterwegs ist, der wird bei genauerem Hinsehen immer wieder achtlos weggeworfene Zigarettenstummel auf dem Boden liegen sehen. Für viele ist das kein schöner Anblick und vor allem ein unakzeptables Vorgehen von rücksichtlosen Rauchern. Doch dieses Wegwerfen der „Kippen“ ist kein Kavaliersdelikt. Auch die Stadt Wiesbaden will sich das nicht bieten lassen und geht gegen dieses Fehlverhalten vor.

Was es kostet, wenn man erwischt wird

Das hat zuletzt auch Leser Päddy mitbekommen. Er hat die Stadtpolizei im Einsatz beziehungsweise, wie er es nennt, auf „Kippenjagd“ gesehen. Und in der Tat schickt die Stadt ihre Mitarbeiter auf die Straßen, um dem Problem vorzubeugen. „Seit rund zwei Jahren kontrolliert die Stadtpolizei verstärkt das achtlose Wegwerfen von Zigarettenkippen in Bereichen, in denen sich viele Menschen aufhalten, wie zum Beispiel an Bushaltestellen, sagt der Pressesprecher der Stadt Wiesbaden Ralf Munser.

Wer letztlich dabei erwischt wird, wie er seine Zigarettenstummel auf der Straße und nicht in einem öffentlichen Mülleimer entsorgt, für den wird es richtig teuer. Denn er begeht damit offiziell „unzulässige Abfallentsorgung“ beziehungsweise Umweltverschmutzung. Das wird auch in Wiesbaden entsprechend mit einem Bußgeld geahndet. „50 Euro beträgt das Bußgeld“ in diesem Fall, so Stadtsprecher Munser. Die Strafe ist dabei nicht verhandelbar.

Sind die „Umweltsünder“ dann überführt, reagieren die meisten auch besonnen und sind sich ihres Fehlverhaltens bewusst. „In den meisten Fällen zeigen sich die Raucher einsichtig“, erklärt Munser. Und je teurer es wird, desto intensiver werden sich manche Raucher wohl darüber Gedanken machen, ob sie ihre „Kippen“ einfach weiterhin in die Landschaft werfen.

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