Zeitreise durch Wiesbaden: Stadt stellt historische Karten online

Die Stadt Wiesbaden stellt zahlreiche Geodaten wie historische Karten und Luftbilder kostenlos zur Verfügung. Damit lässt sich die Entwicklung der Stadt nachvollziehen.

Zeitreise durch Wiesbaden: Stadt stellt historische Karten online

Wiesbaden lässt sich ab sofort noch besser entdecken: Die Landeshauptstadt stellt zahlreiche Geodaten öffentlich und kostenlos zur Verfügung. Das teilt die Stadt mit.

Über die Open-Data-Plattform können Interessierte aktuelle Stadtpläne und Luftbilder ebenso wie historische Karten und Pläne abrufen. Die Daten können nicht nur angeschaut, sondern auch für eigene Projekte und Anwendungen genutzt werden. Das Angebot kommt vom Sachgebiet Geoinformation der Stadtvermessung im Tiefbau- und Vermessungsamt und richtet sich an Bürger, Unternehmen, Forschung und Bildungseinrichtungen.

„Geodaten machen unsere Stadt sichtbar – in der Gegenwart und in ihrer historischen Entwicklung. Mit der offenen Bereitstellung schaffen wir eine gute Grundlage dafür, dass Bürgerinnen und Bürger, Wissenschaft, Wirtschaft und Verwaltung diese Informationen für eigene Ideen, Anwendungen und Analysen nutzen können“, sagt Marc Dahlen, Dezernent für Recht und Mobilität. „Diesen Weg wollen wir weitergehen und das Angebot an offenen Geodaten aus Wiesbaden Schritt für Schritt ausbauen.“

Entwicklung der Stadt nachvollziehen

Besonders spannend wird das Angebot, wenn alte und neue Karten miteinander verglichen werden. So lässt sich nachvollziehen, wie eine Straße früher verlief, wo neue Stadtteile entstanden sind oder wie sich die Bebauung in einem bestimmten Bereich verändert hat. Die historischen Karten machen die Entwicklung Wiesbadens sichtbar und ermöglichen einen Blick auf die Stadt aus unterschiedlichen Zeiten.

Die bereitgestellten Daten können beispielsweise Grundlage für eigene Karten und digitale Anwendungen, für räumliche Untersuchungen oder wissenschaftliche Arbeiten sein. Die Nutzung ist unter der „Datenlizenz Deutschland – Namensnennung – Version 2.0“ möglich, wobei ein Copyrightvermerk angegeben werden muss. Das Angebot soll künftig schrittweise um weitere Geodaten ergänzt werden.