Der Mobilitätsdienstleister ESWE Verkehr passt zum Jahreswechsel die Preise für Fahrscheine an. Grund dafür sind gestiegene Kosten, wie das Unternehmen als Teil des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) mitteilt.
Diese Tickets werden teurer oder fallen weg
Ab dem 1. Januar 2026 kostet ein Einzelfahrschein für Wiesbaden und Mainz 3,90 Euro statt wie bisher 3,70 Euro. Auch die Preise für Tages-, Wochen- und Monatskarten steigen. Das Deutschlandticket wird ab diesem Datum monatlich 63 Euro kosten, eine Erhöhung um fünf Euro. Für Inhaber des Hessenpasses mobil steigt der Preis für das vergünstigte Deutschland-Ticket auf 44 Euro.
Bereits ab dem 14. Dezember 2025 wird das Kurzstrecken-Ticket nicht mehr angeboten. Als Grund nennt ESWE Verkehr eine geringe Nachfrage bei hohem Verwaltungsaufwand. Fahrgästen wird empfohlen, stattdessen die Sammelkarte zu nutzen. Zukünftig ebenfalls nicht mehr erhältlich sind die „9-Uhr-Monatskarte“, die „9-Uhr-Jahreskarte“ sowie die „65-plus-Monatskarte“. Auch bei den Jahreskarten gibt es eine Änderung: Sie werden künftig nur noch mit monatlicher Abbuchung oder als Einzelkauf angeboten, eine wiederkehrende jährliche Abbuchung ist nicht mehr möglich.
Einige Preise bleiben stabil
Es gibt aber auch gute Nachrichten für Fahrgäste: Der Preis für die Sammelkarte bleibt unverändert bei 13 Euro. Sammelkarten, die ab dem 1. Januar 2025 gekauft wurden, sind bis zum 30. Juni 2027 gültig. Ein Umtausch ungenutzter Karten ist danach nicht mehr möglich. Auch die Preise für das Veranstaltungsticket bleiben stabil bei 5,20 Euro für Erwachsene und 3 Euro für Kinder.
Eine weitere Ausnahme ist das Schülerticket Hessen WI15. Obwohl der RMV die Tarife für das Hessenticket erhöht, bleibt der Preis für Wiesbadener Schülerinnen und Schüler nach dem 1. Januar 2026 konstant. Die Kosten liegen weiterhin bei monatlich 15 Euro, für Berechtigte bei 10 Euro.