Die Waffenbehörde der Stadt Wiesbaden hat zu Beginn dieser Woche bei einer turnusmäßigen Aktion mehr als 300 Schusswaffen und weitere gefährliche Gegenstände entsorgt. Das meldet die Stadt am Mittwoch (22. Oktober).
Unter den vernichteten Gegenständen befanden sich auch 96 Messer, 43 Schwerter und eine Axt. Der Großteil der Waffen wurde freiwillig abgegeben, beispielsweise aus Erbschaften oder privatem Besitz.
Einzelne Stücke stammten aus Sicherstellungen der Waffenbehörde oder der Polizei. Die Messer und Hiebwaffen hatten die Landes- und Stadtpolizei überwiegend im Wiesbadener Stadtgebiet beschlagnahmt. Auch Gegenstände aus dem Fundbüro flossen in die Aktion mit ein.
„Mit der regelmäßigen Vernichtung nicht mehr benötigter oder sichergestellter Waffen leisten wir einen wichtigen Beitrag zur öffentlichen Sicherheit. So verhindern wir, dass gefährliche Gegenstände zurück in den Umlauf gelangen“, sagt Ordnungsdezernentin Maral Koohestanian (Volt).