5 Dinge, die ein Wiesbadener nie sagen würde

Ihr seid geborene Wiesbadener oder lebt schon eine ganze Weile in der Stadt? Dann werden Euch die folgenden Sätze sicher noch nie über die Lippen gegangen sein. Eine (nicht ganz) ernst gemeinte Liste.

5 Dinge, die ein Wiesbadener nie sagen würde

Wiesbaden ist eine tolerante Stadt. Sogar Mainzer sind in der hessischen Landeshauptstadt willkommen. Und trotzdem: Irgendwo hört der Spaß auf! Wir haben für Euch fünf Sätze gesammelt, die man wohl nie aus dem Mund eines waschechten Wiesbadeners hören wird.

„Ich liebe Radfahren in Wiesbaden, hier kommt man immer schnell und sicher von A nach B.“

Ja, als Fahrradfahrer hat man es in Wiesbaden nicht leicht. Rücksichtslose Autofahrer und — wenn überhaupt vorhanden — zugeparkte Radwege machen den Radlern das Leben schwer. Viele lassen den Drahtesel deshalb lieber stehen, als sich in den Kampf gegen andere Verkehrsteilnehmer zu wagen. Das bescheinigt nicht zuletzt die erneut schlechte Platzierung im ADFC Fahrradklima-Tests aus dem vergangenen Jahr.

„Meine Freizeit verbringe ich auch gerne mal auf der anderen Rheinseite in Mainz.“

Man hat sich aneinander gewöhnt, man grüßt sich, man lebt miteinander. Aber deswegen am Wochenende rüber nach Mainz? Eher nicht. Rheinufer, Fußgängerzone, imposante Kirchen — auf Anhieb vermisst der Wiesbadener nichts aus Mainz, was es nicht auch hier gibt. Und überhaupt: Wer will schon über marode Brücken, vorbei an Baustellen und durch den Stau, nur um nach Mainz zu fahren? Dann doch lieber in Wiesbaden bleiben.

„Zur Citybahn habe ich noch keine Meinung. Beide Seiten haben ganz gute Argumente.“

Schon mal als Befürworter oder Gegner der Citybahn mit der jeweils anderen Seite diskutiert? Eine ganz schön anstrengende Sache! Und oftmals auch eine mehr als hitzig geführte Debatte. Scheinbar jeder Wiesbadener hat bereits eine klare Meinung zu dem Großprojekt — und von der wird auch nicht nur ein Zentimeter abgerückt. In den sozialen Netzwerken ist der Ton rau, auf Infoveranstaltungen hagelt es Kritik und Plakate an Häusern und Zäunen stellen unmissverständlich klar, zu welcher Fraktion man gehört. Unentschlossen oder neutral ist kaum jemand mehr.

„Es war super einfach, in Wiesbaden eine bezahlbare Wohnung zu finden.“

Laut dem Portal wohnungsboerse.net beträgt der Quadratmeterpreis einer Mietwohnung in Deutschland 8,79 Euro. Ein Betrag, mit dem man sich vor Jahren vielleicht eine Wohnung in der Landeshauptstadt hätte leisten können. Heutzutage schlägt der Quadratmeter mit 11,40 Euro zu Buche. Immerhin: Im Durchschnitt kostet ein Quadratmeter in Hessen zur Miete 11,68 Euro, Wiesbaden liegt also noch leicht darunter. Wie viel letztendlich fällig wird, ist unter anderem auch von der Gesamtgröße der Wohnung abhängig. Bei 30 Quadratmetern Wohnfläche zahlt man 14,29 Euro, für 60 Quadratmeter werden 10,68 Euro fällig und für eine 100 Quadratmeter große Wohnung muss man 11,63 Euro zahlen. Alle Werte liegen deutlich über dem Bundesdurchschnitt.

„Samstag? Keine Zeit, da bin ich beim SVWW im Stadion.“

Okay, in der Dritten Liga rollt der Ball nicht nur am Wochenende. Doch eigentlich ist es in der Brita-Arena egal, ob Samstag um 14 Uhr oder montags um 19 Uhr — Platzangst bekommt hier so schnell niemand. Mit einem Zuschauerschnitt von nur 2773 Personen, laut Transfermarkt.de, liegt der SV Wehen Wiesbaden in der Saison 2018/2019 auf dem vorletzten Platz vor den Sportfreunden aus Lotte. In der Liga steht der SVWW zum Glück deutlich besser dar, könnte in dieser Saison gar um den Aufstieg mitspielen. Den braucht es auch, damit mit attraktiveren Gegnern gleichzeitig auch hoffentlich mal wieder mehr Zuschauer in das Stadion in der Berliner Straße pilgern. (lp)

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