Jahrelange Ermittlungen: Polizei stellt Drogen und Waffen sicher

Erfolgreicher Einsatz für Ermittler

Jahrelange Ermittlungen: Polizei stellt Drogen und Waffen sicher

Eine große Menge Drogen, Waffen und Fälschungsutensilien haben Ermittler der Polizeidirektion Rheingau-Taunus am vergangenen Freitag sichergestellt. Wie die Polizei am Dienstag mitteilt, sitzt ein Verdächtiger inzwischen in Untersuchungshaft.

Entsprechende Ermittlungen liefen demnach bereits seit 2021 gegen den 40 Jahre alten Mann aus Niedernhausen. Damals stand er bereits unter Verdacht, Betäubungsmittel in großen Mengen zu handeln sowie Ausweisdokumente, Uhren und Geldscheine zu fälschen. Auch soll er die Drogen teilweise selbst hergestellt haben und für seine Machenschaften außer seiner Wohnung auch einen Büroraum in Wiesbaden-Bierstadt und eine Lagerhalle in Niedernhausen genutzt haben.

Am Freitagmorgen durchsuchten daraufhin mehreren Polizeibeamte zeitgleich die Wohnanschrift des Niedernhauseners sowie die beiden gewerblichen Räume. Während der Durchsuchungen konnten in der Lagerhalle in Niedernhausen diverse Betäubungsmittel, darunter über elf Kilogramm Marihuana, Hunderte Tabletten Ecstasy, rund 21.000 Zigaretten und mehrere Liter eines Grundbausteins zur Herstellung von Metamphetamin beschlagnahmt werden. Auch an der Wohnanschrift waren die Beamten erfolgreich: Außer mehreren Tausend Euro Bargeld, Gold, weiteren Drogen, Schreckschusswaffen sowie verschreibungspflichtigen Medikamenten konnten auch diverse Fälschungsutensilien zur Herstellung von Replikaten hochwertiger Uhren vorgefunden werden. Dort nahmen die Polizeikräfte auch den Tatverdächtigen widerstandslos fest.

Ebenso förderte die dritte Durchsuchung des Büros dutzende Beweismittel zu Tage. Hier fanden die Polizeibeamten gefälschte Uhren und Ausweisdokumente samt deren entsprechenden professionellen Herstellungsgeräten sowie mehrere Computer und Speichermedien.

Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft Wiesbaden wurde der Tatverdächtige am Samstag zunächst aufgrund seines Gesundheitszustandes in ein Krankenhaus eingeliefert und von dort nach richterlicher Entscheidung in eine Justizvollzugsanstalt nach Frankfurt gebracht.

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