Großkontrolle: Stadt Wiesbaden zieht erschreckende Bilanz

Bei zwei Dritteln der Fahrzeuge Transporter-Ladung nicht richtig gesichert

Großkontrolle: Stadt Wiesbaden zieht erschreckende Bilanz

Nach einer Großkontrolle von Lastwagen und Kleintransportern hat die Stadt Wiesbaden eine erschreckende Bilanz gezogen. Das teilt die Stadt in einer Pressemitteilung am Freitagabend mit.

Zum zweiten Mal in diesem Jahr hatte die Stadtpolizei Wiesbaden die sogenannte Sicherheitswoche durchgeführt – zusammen mit dem Umweltamt, dem Zoll, der Landespolizei, dem Regierungspräsidium Darmstadt sowie Sachverständigen für Ladungssicherheit und Gefahrgut. 187 Lastwagen und Kleintransporter wurden kontrolliert.

Von diesen Transportern hatten 115 ihre Ladung nicht vorschriftsmäßig gesichert und erhielten je nach Schwere des Verstoßes ein Bußgeld oder eine Anzeige. „Ein Anteil von zwei Dritteln an Fahrzeugen, bei denen die Ladung nicht richtig gesichert ist, ist nicht hinnehmbar. Allein das erschreckende Beispiel des 3,5-Tonners, der mit 1,5 Tonnen überladen war, zeigt, wie gefährlich es teilweise auf unseren Straßen zugeht, und dass die Kontrollen der Stadtpolizei absolut notwendig sind“, sagte Bürgermeister und Ordnungsdezernent Dr. Oliver Franz.

Zusätzlich zu den Verstößen gegen die Ladungssicherung wurden insgesamt 74 Fahrzeugmängel festgestellt. Das Umweltamt registrierte 17 Verstöße im Bereich Gefahrgut, 26 Fahrzeugführer führten keinen Fahrzeugschein oder Führerschein mit sich und sieben waren nicht angeschnallt. Darüber hinaus leitete der Zoll ein Verfahren wegen Urkundenfälschung, vier Verfahren wegen illegalen Aufenthalts und ebenfalls vier Verfahren wegen Verstößen gegen das Meldegesetz ein.

„Die Stadtpolizei wird aufgrund der in diesem Jahr gemachten Erfahrungen die Kontrollen mindestens im gleichen Umfang auch im kommenden Jahr durchführen“, so Franz.

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