Was macht die „CityBahn GmbH“?

Die WVV Wiesbaden Holding GmbH und die Mainzer Stadtwerke AG haben in der vergangenen Woche die CityBahn GmbH gegründet. Was hat es mit dem neuen Unternehmen auf sich?

Was macht die „CityBahn GmbH“?

Die vieldiskutierte CityBahn in Wiesbaden ist noch nicht einmal fertig geplant und trotzdem haben sich schon Lager aus Befürwortern und Gegnern gebildet. Am Donnerstag, den 3. August, wurde außerdem die CityBahn GmbH gegründet, das teilte die Wiesbadener Verkehrsgesellschaft ESWE-Verkehr am Montag mit. Doch was steckt eigentlich hinter dieser neuen Firma?

Die CityBahn GmbH gehört jeweils zur Hälfte der Mainzer Stadtwerke AG und der WVV Wiesbaden Holding GmbH. „Derzeitige Hauptaufgabe der CityBahn GmbH ist die Fertigstellung der Nutzen-Kosten-Untersuchung für die Strecke Mainz - Wiesbaden - Bad Schwalbach“, heißt es in einer Pressemitteilung der ESWE-Verkehr. Der positive Ausgang der Studie sei Voraussetzung für eine finanzielle Förderung des Projekts. Daran könnten sich sowohl die Bundesländer Hessen und Rheinland-Pfalz, als auch der Bund beteiligen.

Planungen weit im Voraus

Des Weiteren beschäftigt sich die neugegründete Firma mit den Planungen der Streckenabschnitte „Hauptbahnhof-West bis Theodor-Heuss-Brücke“ auf der Mainzer Rheinseite und „Theodor-Heuss-Brücke bis Hochschule RheinMain“ auf der Wiesbadener Seite. In diesen Bereichen werden auch alternative Streckenführungen geprüft.

„Bürgerbeteiligung wird vorbereitet“ - ESWE Verkehr

„Ebenso dringlich wird die Bürgerbeteiligung vorbereitet, bei der die Planungen mit der jeweils betroffenen Bürgerschaft im Herbst dieses Jahres diskutiert werden soll“, so die ESWE-Verkehr. Neben den Bürgern soll auch der Rheingau-Taunus-Kreis in die Diskussionen miteingebunden werden: Die CityBahn GmbH habe dem Kreis eine Beteiligung angeboten. Dazu - und zur Aufnahme der Planung der Strecke Wiesbaden - Bad Schwalbach - wird der Kreistag im September eine Entscheidung treffen.

Laut der ESWE-Verkehr begrüßten die beteiligten Kommunen diese regionale Zusammenarbeit als „beispielgebend für den öffentlichen Personennahverkehr in der Region“. Die Bürger erhielten somit ein „attraktives Angebot und schnelle Verbindungen“.

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