Zwei Familien, ein Restaurant: Asiatische Fusionsküche in Wiesbaden

Das „Sajo“ in der Bahnhofstraße will sich mit einem modernen Konzept und japanisch-vietnamesischer Küche behaupten.

Zwei Familien, ein Restaurant: Asiatische Fusionsküche in Wiesbaden

Wo im Februar noch das „Hanoi Tasty“ eröffnet wurde, ist jetzt schon wieder ein neues Restaurant eingezogen. Ein Zwei-Familien-Betrieb aus Berlin hat nun das „Sajo“ in der Wiesbadener Bahnhofstraße eröffnet.

Mitte Oktober haben die beiden Inhaber Kieu Tien Manh und Bui Huy Hung das Restaurant in der Bahnhofstraße eröffnet. Auch die beiden Frauen der Inhaber sind in das Geschäft involviert und spielten bei der Eröffnung eine wichtige Rolle. „Wir sind beste Freundinnen“, sagt Kieus Partnerin Trang über sich selbst und My, die Ehefrau des Co-Inhabers Bui. Über diese Freundschaft sei auch die Idee entstanden, gemeinsam ein Restaurant zu eröffnen. Den Namen für das Lokal hätten die beiden Familien aus den Vornamen ihrer Kinder generiert: Sam und Joey, in Kombination „Sajo“. Eine Kombination ist auch die Küche, die das „Sajo“ anbietet: asiatische Fusionsküche mit japanischen und vietnamesischen Einflüssen.

Ursprünglich kommen beide Familien aus Vietnam – daher auch die Einflüsse der vietnamesischen Küche. Eine große Leidenschaft der beiden Inhaber und Köche sei jedoch japanisches Sushi. Bui ist seit zehn Jahren Sushi-Meister, Kieu habe sich vor einigen Jahren als Quereinsteiger der Sushi-Kochkunst gewidmet, nachdem er seinen Job als IT-Designer an den Nagel hängte. Auch die beiden Frauen Trang und My arbeiteten vor der Restauranteröffnung noch als zahnmedizinische Fachangestellte und im Nagelstudio.

Den Traum vom eigenen Restaurant hätten die beiden Familien schon länger gehegt, allerdings habe sich dieser erst jetzt konkretisiert. „Berlin ist einfach zu groß. Es ist schwer, dort ein eigenes Restaurant zu eröffnen und erfolgreich zu sein“, sagt Trang. Doch wie kamen die Freunde auf Wiesbaden? Der ehemalige Besitzer des „Hanoi Tasty“ sei ein Bekannter der beiden Familien und habe ihnen das Lokal angeboten, erklärt Trang. „Leider wurde sein Konzept der französisch-vietnamesischen Küche wohl nicht so gut angenommen. Wir wollen jetzt etwas modernere Küche machen.“

So stehen auf der Speisekarte nicht nur klassisch japanische und vietnamesische Gerichte wie Tataki, Udon-Nudeln oder Reisnudelsuppe aus Hanoi. Auch asiatisches Streetfood sowie Eigenkreationen wie das „Wiesbadon“ stehen zur Auswahl. Ein besonderer Schwerpunkt liegt jedoch zweifelsohne auf Sushi. Außer den üblichen Fisch- und Gemüsesorten sollen darin auch Zutaten wie Spargel, Chips und Nudeln zum Einsatz kommen.

Um in den ersten Wochen möglichst viele Kunden auf den Geschmack der japanisch-vietnamesischen Fusionsküche zu bringen, soll es noch bis zum 10. November einen Rabatt von 20 Prozent auf alle Gerichte geben.

Das „Sajo“ ist seit dem 10. Oktober in der Bahnhofstraße 50 zu finden und hat ganzwöchig von 11 bis 23 Uhr geöffnet. Weitere Informationen und die Speisekarte findet ihr hier.

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