Poke-Bowls und Kunst: Neuer Laden in der Bahnhofstraße angekündigt

Mit dem „Collectors Room“ will Leander Rubrecht Kunst in die Wiesbadener Bahnhofstraße bringen. Auch ein Restaurant wird an die Gallerie angeschlossen sein. Dort wird das Trendgericht Poke-Bowl serviert.

Poke-Bowls und Kunst: Neuer Laden in der Bahnhofstraße angekündigt

Kennern sind Poke-Bowls schon länger ein Begriff. Neulinge blicken jedoch verwirrt auf das neue Trendgericht. Das hat nämlich nicht etwa etwas mit den kleinen Monstern von Pokémon zu tun, sondern bezeichnet ein traditionelles, hawaiianisches Gericht. Dieses erfuhr an der amerikanischen Westküste jüngst einen starken Aufschwung und machte sich in immer mehr Gastronomien breit, sogar eigene Restaurants schossen aus dem Boden. Auch in Wiesbaden kommt man bald in den Genuss der Speise.

Was sind Poke-Bowls?

Poke heißt übersetzt so viel wie „in Stücke geschnitten“. Ursprünglich meint Poke einen hawaiianischen Fischsalat, in dem der rohe Fisch mit Sojasauce, Sesamöl und anderen Zutaten verfeinert wird. Im Zuge der Weiterentwicklung und der Ausbreitung in den USA schafften es immer mehr Zutaten in die „Bowl“ (Schüssel), mittlerweile sind der Fantasie bei der Zubereitung keine Grenzen mehr gesetzt: Avocado, Nudeln, Algen und Gemüse aller Art schafften es in die Schüsseln. Der gesunde und vor allem Instagram-taugliche Snack wurde so immer beliebter.

Poke-Bowls in Wiesbaden

Diesen Trend erkannte auch Leander Rubrecht, der in seinem Collectors Room in der Bahnhofstraße 11 künftig nicht nur Kunst ausstellen, sondern auch Poke-Bowls servieren lassen wird. Denn neben allerhand Kunstobjekten, zieht auch das Restaurant Babe mit ein, das die hawaiianische Spezialität auf der Speisekarte führt.

Es sollte in Wiesbaden nicht nur einen reinen Kunstraum geben, so seine Meinung. Vielmehr bestehe für ihn der Bedarf, sich mit seinen Sammlerkollegen an eine große Tafel zu setzen, über neue Projekte zu diskutieren und neue Ideen voranzubringen. „Und wie geht das besser als mit Speis und Trank?“, fragt er.

Nach einer kleinen Ausschreibung entschied sich Rubrecht für ein „vielversprechendes und zukunftsfähiges Gastrokonzept“, wie er es nennt. Verantwortlich dafür wird Adriano Battaglia sein, der mit seinen Bowls die Küchen Japans, Hawaiis und der amerikanischen Westküste verschmelzen lassen will.

Wichtig war Rubrecht bei der Vergabe an einen Gastronomen nicht nur, dass es gut schmeckt. Vielmehr solle nachhaltig gedacht werden und die Küche möglichst transparent und lokal sein. „Mit herausragender Kunst ist es wie mit gutem Essen, beides sollte wunschlos glücklich machen“, sagt er.

Welche Bowls genau auf der Karte stehen werden, ist noch nicht bekannt. Auch einen Eröffnungstermin gibt es noch nicht. Doch Auf der Homepage verspricht Rubrecht, dass es „bald“ so weit sei.

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