Hawaiianisches Lokal zieht in Bahnhofstraße

Die Bar „Babe“ in der Bahnhofstraße steht kurz vor der Eröffnung. Das Lokal will Spezialitäten aus Hawaii anbieten und Kunst ausstellen.

Hawaiianisches Lokal zieht in Bahnhofstraße

Beim Blick durch das große Schaufenster der früheren Metzgerei in der Bahnhofstraße 11 fällt sofort auf, dass hier etwas Neues entsteht. Hinter der Theke am Fenster fällt der Blick auf die in Holz gearbeitete Bar und die blauen Hocker.

Holz und die Farbe Blau dominieren auch das Interieur. An der Wand gegenüber Bar hängen blaue und gelbe Kissen miteinander umrahmt von wuchtigen Holzbalken aus zerschnittenen Paletten. Daneben und im hinteren Teil sind aufgehängte Obstkisten zu sehen.

Ort der Begegnung

Der Schriftzug „Babe – Art, Eat, Love“ und das Logo des Collectors Club wecken die Neugierde. Der Initiator der neuen Location, Leander Rubrecht, seit mehr als 20 Jahren engagierter Galerist und Kunstsammler, versteht sein neues Lokal als Treffpunkt, als einen Ort der Begegnung. Das Gastronomiekonzept verzichtet deshalb auf Alkohol und bietet gesundes Essen an.

„Wir wollen nicht trendig sein, sondern mitten im Leben eine entspannte Atmosphäre schaffen.“ - Leander Rubrecht.

„Wir wollen nicht trendig sein, sondern mitten im Leben eine entspannte Atmosphäre schaffen, lockere Gespräche und Begegnungen ermöglichen“, so Rubrecht.

Poke-Bar

Es werden ausgewählte Poke Bowls serviert. Das hawaiianische Nationalgericht ist ein exotischer Frische-Mix. „Das Wort Poke kommt aus dem Hawaiianischen und bedeutet so viel wie in Stücke schneiden“, erklärt Barchef Adriano Battaglia. Dabei stehe die Qualität der Zutaten des Schüsselgerichts im Mittelpunkt.

Die Basis einer jeden Poke-Bowl bilden neben frischem Fisch Reis, Salat oder Quinoa. Je nach Belieben wird die Bowl mit leicht angebratenem Gemüse und zahlreichen weiteren Toppings serviert. „Hier sind der Phantasie keine Grenzen gesetzt“, sagt Battaglia. Er will die Poke Bowls zunächst in den Varianten Fisch, Huhn und Tofu anbieten. „Wir werden sehen, wie sich das weiterentwickelt“, ergänzt er.

„Auf alle Fälle fehlt noch ein wenig Deko“, erklärt Rubrecht. Die an der Wand angebrachten Obstkisten sind noch leer und warten auf passende Gegenstände. Die Gäste können sich mit Kunst- und Kochbüchern oder Reiseerinnerungen daran beteiligen. Das Lokal werde zur anstehenden offiziellen Eröffnung am 20. Mai nicht fertig sein, sondern solle sich entwickeln. „So starten wir mit einem Probebetrieb bis zur großen Eröffnungsfete“, sagt Rubrecht. Aus seinen Worten ist zu spüren, dass das ganze Konzept mit Hingabe und Liebe umgesetzt werden soll.

Neuer Lebensraum

Eat und Love aus dem Namen von Babe sind damit geklärt. Fehlt noch Art. Auf Nachfrage rückt Rubrecht nur zögerlich etwas zu seinen Plänen heraus. Im hinteren Teil des Erdgeschosses entsteht ein Kunstraum, der CollectorsRoom, für seine Kunstsammlung. Es soll ein Lebensraum zum Austausch und zur Begegnung zwischen Kunstinteressierten und Kunstliebhabern werden. (ts)

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