„Glyg“: Neue Weinbar in Wiesbaden-Mitte

Nach dem gleichnamigen Weinladen im Rheingauviertel hat Inhaber Marcus Wenig nun eine Weinbar im Stadtzentrum eröffnet.

„Glyg“: Neue Weinbar in Wiesbaden-Mitte

Seit Samstag (12. November) laden Inhaber Marcus Wenig und seine Tochter Annika in die neue „Glyg.Bar“ in der Kleinen Schwalbacher Straße ein. Wie es dazu kam, dass er vier Jahre nach der Eröffnung seines gleichnamigen Weingeschäfts im Rheingauviertel auch noch eine Bar eröffnet hat, erzählt Marcus Wenig im Gespräch mit Merkurist.

„Da kamen zwei Sachen zusammen“, berichtet Wenig. Parallel zur Anfrage der Stadt Wiesbaden, ob er nicht mit einem Gastronomie-Betrieb Teil des WiCoPop-Projekts zur Wiederbelebung der Innenstadt werden wolle, habe seine Tochter Annika kurzfristig nach einer Ausbildungsmöglichkeit gesucht. Der ursprünglich geplante Ausbildungsbetrieb für ihr duales Studium zur Eventmanagerin sei nämlich kurz vorher abgesprungen. Deshalb habe Wenig ihr vorgeschlagen, die Ausbildung direkt bei ihm zu machen – eine Idee, die bei Annika direkt auf Begeisterung gestoßen sei. „Da hat sie glänzende Augen bekommen und meinte ‘Lass uns das tun’“, sagt Wenig.

Naturweine und frisches Brot

Die neue Location in Wiesbaden-Mitte hätten sie nach ihren Vorstellungen gestaltet: „nett, wohnlich, etwas reduzierter“. Zwar als klassische Weinbar, aber „nicht so ‘ne Olle, wie man das von früher kennt“, beschreibt Wenig die Atmosphäre. Angeboten werden hauptsächlich Weine mit wechselnder Tageskarte, aber auch ausgewählte Biersorten und Cocktails.

Im offenen Ausschank gibt es Naturweine, auch eine Flaschenkarte werde sukzessive aufgebaut. Passend zu den Weinen gibt es Snacks wie frisches Graubrot mit Hummus oder anderen Belägen. Inhaber Wenig sei aber auch offen dafür, dass seine Kunden sich Essen aus dem benachbarten syrisch-libanesischen Restaurant „Sahara“ in die Weinbar bestellen.

Ein erfolgreicher Start

Dass der Weinladen „Glyg“ zuvor schon über einen großen Kundenkreis verfügte, habe man auch bei der Eröffnung der neuen Bar am Samstag gespürt. „Die Eröffnung war fantastisch“, so Wenig. „Wenn man sich einen Start wünschen kann, war es noch besser als das, was wir es uns erhofft hatten.“ Zahlreiche Stammkunden aus dem Rheingauviertel seien dabei gewesen und hätten Party gemacht – „wie es sich für eine Eröffnung gehört“, sagt der Inhaber.

Dennoch seien sie noch am Üben und Ausprobieren. Mit der Unterstützung von ein paar Freundinnen aus der Ausbildung, die ebenfalls in der neuen Bar arbeiten, läge die Verantwortung hauptsächlich bei Annika. Marcus Wenig möchte seiner Tochter nämlich weitgehend freie Hand lassen, damit sie daran wachsen und ihre eigenen Erfahrungen machen könne. „Meine Tochter ist die Chefin und ich mache nur, was sie sagt“, lacht er.

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