Cheesecakes am Stiel: „Nani's“-Filiale in Wiesbaden eröffnet

Käsekuchen am Stiel - von diesem ungewöhnlichen Konzept kann man sich seit November in der Wiesbadener Filiale von „Nani's Cheesecake“ ein Bild machen.

Cheesecakes am Stiel: „Nani's“-Filiale in Wiesbaden eröffnet

Seit 13. November gibt es in der Wiesbadener Burgstraße Käsekuchen am Stiel zu kaufen. Betreiber Ali Metehan S. hat innerhalb von zweieinhalb Monaten zusammen mit seiner Mutter und seinem Bruder aus den Räumen eines ehemaligen Optikers eine Filiale des Franchise „Nani’s Cheesecake“ gemacht. Die Familie betreibt das Geschäft gemeinsam, die Idee Franchisenehmer bei „Nani’s“ zu werden, kam von Ali. Ein Bekannter betreibe die Filiale in Frankfurt und habe den Kontakt zum Franchisegründer hergestellt. Von dem kam dann der Vorschlag, eine Filiale in Wiesbaden zu eröffnen.

Betreiber Ali kommt eigentlich aus Frankfurt und studiert dort im Master Wirtschaftsinformatik. Da er schon immer neben dem Studium selbstständig arbeiten wollte, sah er in der Übernahme einer Filiale bei „Nani’s“, einen „perfekten Einstieg für jemanden ohne Gastronomieerfahrung“. Zwischen 12 und 20 Uhr werden verschiedene Sorten American Cheesecakes, sowie Kaffee, Wasser und Softdrinks verkauft.

Cheesecakes mit unterschiedlichen Glasuren und Toppings

Die Cheesecakes werden am Stiel serviert, können aber auch mit einer Gabel gegessen werden. Zum Angebot stehen Cheesecake-Variationen, die sich durch verschiedene Glasuren und Toppings voneinander unterscheiden. Benannt sind sie nach internationalen Städten, der „New York“-Cake besteht zum Beispiel aus einer Glasur aus weißer Schokolade und einem Topping aus Raffaello. Pro Stück bezahlt man 6,50 Euro, in der Sparbox bekommt man sechs Cakes für 26,90 Euro. Die Kuchen werden zwar nicht vor Ort gebacken, haben aus einer Konditorei in Groß-Gerau aber keinen weiten Weg nach Wiesbaden. Aktuell ist der Verkauf nur To-Go möglich, für den Sommer habe die Familie aber bereits die Lizenz für einen Außenbereich mit Tischen und Stühlen erworben. Seit kurzem sind Lieferungen via „Lieferando“ oder „Eatura“ möglich.

Aktuell sei noch nicht klar, wohin die Reise mit dem Laden gehe. Man müsse erstmal die nächsten Monate abwarten und dann gegebenenfalls weiteres Personal einstellen, so Ali. Zunächst sei auf Grund der pandemischen Lage noch nicht so viel im neuen Laden losgewesen, mittlerweile würden aber immer mehr Leute vorbeikommen. Für die Zukunft wünscht er sich Wachstum, damit er auch besser planen könne. Aktuell sei die Nebentätigkeit mit dem Studentenleben dank der Hilfe seiner Familie zwar noch vereinbar, was nach Abschluss des Studiums passiere, sei aber noch offen.

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