Am Römertor gibt es bald Bubblewaffeln

Bei Instagram sind Bubblewaffeln schon lange ein Trend. Fotos von den gefüllten Hörnchen gehen seit Monaten um die Welt. In Wiesbaden eröffnet jetzt das erste Café, dass sich auf die Süßspeise spezialisiert.

Am Römertor gibt es bald Bubblewaffeln

Herzwaffeln mit Puderzucker und Belgische Waffeln mit Sahne und heißen Kirschen sind auf Straßenfesten und in Cafés ein Dauerbrenner. Eine ganz neue Form des Gebäcks wird es schon bald dauerhaft in der Straße „Am Römertor“ geben. Dort laufen die Umbauarbeiten in der Hausnummer 2 bereits auf Hochtouren.

„Ich backe seit ich 12 Jahre alt bin.“ - Betreiberin Ikram

„Am ersten April werden wir hier eröffnen“, freut sich Ikram, die zukünftige Betreiberin von „Bubble Waffel und Freunde“. Seitdem sie auf einem Fest in Frankfurt zum ersten Mal eine Bubblewaffel gegessen hat, ist sie fasziniert von dem Gebäck. „Ich backe seit ich 12 Jahre alt bin“, sagt die heute 38-Jährige. Nach Cupcakes und Kuchen seien die Waffeln ihre neue Leidenschaft. Dabei fasziniere sie vor allem die Zubereitung in einem drehenden Eisen. „Das ist eine echt Show“, findet Ikram. Doch auch für ihren fertigen Look sind die Waffeln bekannt, Fotos von gefüllten Varianten sind ein beliebtes Motiv bei Instagram und auf Foodblogs.

Eigenes Rezept und viele Toppings

Noch wichtiger ist Ikram aber der Geschmack. „Ich habe ein Jahr lang an dem Rezept gefeilt.“ Denn der Teig zeichne sich nicht nur durch die spezielle Form mit Blasen aus. „Es darf nicht zu schwer sein“, sagt Ikram. Butter dürfe man für die Zubereitung gar nicht verwenden und auch zu viel Zucker hätte beim Ausprobieren dazu geführt, dass der Teig nicht richtig aufging. Deshalb seien die Waffeln an sich auch keine Kalorienbomben. „Das kommt erst durch die Toppings“, lacht Ikram. Denn nach dem Backen werden die Waffeln zu Hörnchen zusammengerollt und befüllt.

„Der Gast kann sich selbst aussuchen, wie er seine Waffel will.“ - Betreiberin Ikram

„Wir haben uns bewusst dazu entschieden, keine fertigen Menüs anzubieten. Der Gast kann sich selbst aussuchen, wie er seine Waffel will. Zum Beispiel mit frischen Früchten, Eis, Karamellsoße oder als herzhafte Variante, etwa mit Käse“, erklärt die Küchenchefin das Konzept, bei dem nach Anzahl der Toppings abgerechnet wird. Neben den Waffeln will Ikram mit ihrem Team in der offenen Küche im Gastraum aber auch Paninis, Salate sowie Kaffeespezialitäten und Smoothies anbieten.

Die ersten Gäste will Ikram am Mittwoch, den 1. April, um 12 Uhr empfangen. Durch die Lage ihres Ladens, der später noch eine Außenterrasse bekommen soll, hofft sie vor allem auf Laufkundschaft aus der Fußgängerzone. „In der Nachbarschaft gibt es viele Essensangebote, aber ich bin diejenige, die Desserts anbietet“, sagt sei. Vom Standort Wiesbaden ist die Mainzerin dabei besonders überzeugt, denn „die Wiesbadener sind neugierig und offen, wenn es darum geht, etwas neues zu Essen zu probieren.“ (ts)

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