Stadt Wiesbaden reagiert auf steigende Corona-Fallzahlen

Besuchsverbot in Krankenhäusern verlängert

Stadt Wiesbaden reagiert auf steigende Corona-Fallzahlen

Mit einer neuen Besucherreglung in Krankenhäusern reagiert der Verwaltungsstab der Landeshauptstadt Wiesbaden am Montag auf die steigenden Corona-Fallzahlen in ganz Hessen. Auch weitere Maßnahmen waren Thema der Sitzung.

Beschlossen wurde eine Verlängerung des Besuchsverbots in Wiesbadener Krankenhäuser, um Patienten und Angehörige vor möglichen Infektionen zu schützen. Das Verbot soll mindestens bis zum 1. November gelten. Ausgenommen sind Krankenbesuche bei Minderjährigen durch ihre Eltern. Auch Personen mit besonderen Funktionen wie Seelsorger, Betreuer, Rechtsanwälte, Notare, Standesbeamte und Bestatter dürfen zur Ausübung ihrer Tätigkeit Patienten während des Klinikaufenthaltes aufsuchen. Bei Geburten dürfen werdende Mütter weiterhin eine Vertrauensperson mitbringen. Besondere Ereignisse, wie beispielsweise die Überbringung schwerer Diagnosen oder Sterbeprozesse, können ebenfalls in Begleitung stattfinden.

Um auch ältere Menschen besser zu schützen, diskutierte der Verwaltungsstab zusätzlich über eine Ausweitung des Besuchsverbots auf Pflegeeinrichtungen. Dieses wurde jedoch noch nicht beschlossen. Sollte sich der Verwaltungsstab darauf festlegen, sollen die betroffenen Einrichtungen vorher kontaktiert werden. Die Regelungen sollen so in Abstimmung mit den Einrichtungen getroffen werden, um den Bedürfnissen der Bewohner und der Mitarbeiter gerecht zu werden.

Nach aktuellen Angaben der Stadt Wiesbaden (Stand, 12. Oktober, 14:40 Uhr) liegt die Sieben-Tage-Inzidenz in Wiesbaden bei 27,5 Infizierten pro 100.000 Einwohnern. Als erkrankt gelten derzeit 115 Wiesbadener. (ts)

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