So gut läuft der Internetausbau in Wiesbaden

Als Teil der „Gigabit Region Frankfurt“ soll Wiesbaden bis 2025 flächendeckend mit Glasfaserkabel verbunden werden. Davon soll besonders die Wirtschaft profitieren.

So gut läuft der Internetausbau in Wiesbaden

Es ist eine ärgerliche Situation: Man sitzt zu Hause und streamt gerade die neueste Serie — doch ausgerechnet an der spannendsten Stelle bricht die Übertragung wegen Verbindungsproblemen ab. Wem das passiert, fragt sich dann, wie gut es um den Ausbau des Internets in Wiesbaden steht, so auch Merkurist-Leser Frank.

Guter Ausbau in Wiesbaden

Wiesbaden ist Teil der sogenannten „Gigabitregion FrankfurtRheinMain.“ Das Projekt der hessischen Landesregierung und der Kommunen rund um Frankfurt hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2025 flächendeckend glasfaserbasierte, gigabitfähige Internetzugänge herzustellen. Wiesbaden ist hier schon auf einem guten Weg: „Bei technikneutraler Betrachtung können mehr als 98 Prozent der Haushalte in Wiesbaden eine Bandbreite von über 50 Mbit/Sekunde erhalten“, erklärt eine Sprecherin des Wirtschaftsdezernats. Laut Breitbandatlas des Bundes liegt die Versorgung in Wiesbaden mit Glasfaseranschlüssen bei 89 Prozent der Haushalte.

Im Vergleich mit anderen Großstädten steht Wiesbaden bei der Internetversorgung damit sehr gut da. Auf der Digital-Messe „Smart City Convention“ erhielt Wiesbaden eine Auszeichnung für die guten Fortschritte im Internetausbau. Im deutschlandweiten Vergleich landete Wiesbaden auf Platz 26 von 81 Großstädten; in der Kategorie „IT und Kommunikation“ sogar auf Platz vier. „Wiesbaden hat seit 1997 eines der modernsten und größten zusammenhängenden Glasfasernetze rund um die Region Wiesbaden aufgebaut“, so die Sprecherin.

Weil der Ausbau in Wiesbaden schon so weit fortgeschritten ist, seien für die nächsten Jahre entsprechend wenige Maßnahmen geplant. „Die flächendeckende Erschließung mit Glasfaserinfrastruktur in Gewerbegebieten in der Stadt ist im Wesentlichen umgesetzt“, so die Sprecherin. (ms)

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