Preis-Schock im Wiesbadener ÖPNV: Viele Fahrkarten werden ab Juli teurer

Weil der Rhein-Main-Verkehrsverbund (RMV) seine Preise zum Juli erhöht, müssen auch Wiesbadener ÖPNV-Nutzer bald tiefer in die Tasche greifen. Davon dürften sie zunächst aber nichts spüren.

Preis-Schock im Wiesbadener ÖPNV: Viele Fahrkarten werden ab Juli teurer

Ab dem 1. Juli steigen die Preise für Wiesbadener ÖPNV-Kunden, zunächst werden viele von ihnen den Preisanstieg allerdings nicht wahrnehmen. Denn bis einschließlich August gilt auch im Tarifgebiet des Rhein-Main-Verkehrsverbunds (RMV) das 9-Euro-Ticket. Ab September bekommen aber auch Wiesbadener Fahrgäste den Preisanstieg zu spüren.

Die teils deutlich erhöhten Preise betreffen unter anderem Einzelfahrkarten sowie Tages- und Monatskarten. Die einfache Fahrt kostet dann in Wiesbaden ab dem 1. Juli neu 3,20 Euro statt wie bisher 3 Euro. Der Preis für eine Tageskarte wird um 40 Cent (von 6 Euro auf 6,40 Euro) angehoben. Die Wochenkarte kostet dann 26,40 Euro statt bislang 25,70 Euro. Monatskarten werden nach der Tarifanpassung um 2,40 Euro teurer (89,70 Euro statt bislang 87,30 Euro).

Unverändert in der RMV-Preisstufe 13 für Wiesbaden und Mainz bleiben die Preise für das Abonnement und das 9-Uhr-Abonnement. Auch das Schülerticket Hessen sowie das Seniorenticket Hessen kosten weiterhin 365 Euro pro Jahr. Ebenfalls unverändert bleibt in Wiesbaden und Mainz der Preis für die Sammelkarte (11,50 Euro). Diese werden für Fahrgäste sogar zum Schnäppchen: Denn im Fünferpack kostes die Einzelfahrscheine 27 Prozent weniger als fünf separat gekaufte Einzelfahrten.

Hintergrund

Wie ESWE Verkehr in einer Mitteilung erklärt, müssten die Preise wegen der hohen Inflationsrate in Deutschland mitten im Jahr angepasst werden. Zudem seien in den vergangenen Jahren die Kosten für Fahr-, Service- und Werkstattpersonal stark angestiegenen.

Eine Übersicht über alle Tickets und Tarife finde ihr hier.

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