Was wird aus dem ehemaligen Sozialministerium?

Seitdem das Hessische Sozialministerium in das neue Kureck umgezogen ist, steht der alte Sitz in der Dostojewskistraße leer. Ein Verantwortlicher erklärt, wie weit die Pläne zur Nachnutzung sind.

Was wird aus dem ehemaligen Sozialministerium?

Seit einem Jahr sitzt das Hessische Ministerium für Soziales und Integration im neuen Kureck an der Sonnenberger Straße. Damit ist das Ministerium in ein deutlich moderneres und barrierefreies Gebäude in zentraler Lage umgezogen.

Denn zuvor mussten die Mitarbeiter täglich — weit weg von Staatskanzlei und Landtag — in die Dostojewskistraße 4 fahren. Dort, zwischen Finanz- und Landeskriminalamt, sieht es nicht ganz so modern aus, wie im ehemaligen Mövenpick-Haus, in dem das Ministerium heute sitzt. Das Gebäude in der Dostojewskistraße ist alt und schlecht isoliert.

Abgerissen wurde der Altbau, der im Besitz des Landes Hessen ist, aber nicht. Stattdessen wollte das Land nach dem Umzug Sanierungsarbeiten vornehmen. Was dann mit dem Gebäude geschehen sollte, war noch unklar. Jetzt, ein Jahr nach dem Umzug, ragt das Gebäude wie ein unbewohntes Geisterhaus in die Höhe. Von Sanierungsarbeiten ist nichts zu sehen. Merkurist-Leser Andreas fragt sich deshalb in einem Snip, was aus dem Haus wird.

„Derzeit befinden wir uns weiter in intensiven Gesprächen über eine Nachnutzung“, erklärt Alexander Hoffmann, Sprecher des Landesbetriebs Bau und Immobilien Hessen. „Da diese noch nicht beendet sind, wurden auch noch keine Sanierungsarbeiten in Auftrag gegeben.“ Wann final über die neue Nutzung des Gebäudes entschieden wird, ist noch nicht klar. (ts)

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