Warum in der Niederwaldstraße zurzeit ein absolutes Halteverbot gilt

Ab dem heutigen Mittwoch gilt in der Niederwaldstraße im Rheingauviertel ein absolutes Halteverbot. Anwohner machen sich Sorgen um die Parkplätze und fragen sich, was in der Straße passiert.

Warum in der Niederwaldstraße zurzeit ein absolutes Halteverbot gilt

Schon Anfang des Jahres war die Parksituation in der Niederwaldstraße im Wiesbadener Rheingauvietel ein Aufregerthema für viele Merkurist-Leser. Ein Anwohner hatte damals von sich bekriegenden, rücksichtslosen Autofahrern berichtet, die nach Parkplätzen suchten und sich nicht selten in Halteverbote stellten und dabei Einfahrten versperrten (wir berichteten). Jetzt ist die Straße wieder in den Fokus gerückt. Denn seit heute gilt in der Straße zwischen der Schiersteiner Straße und dem zweiten Ring ein scheinbar unbefristetes absolutes Halteverbot auf beiden Straßenseiten.

„Dieses Mal gab es jedoch vorab keine Hinweise.“ - Anwohner

Anwohnern macht das Sorgen. Sie fragen sich, was aus den Parkplätzen wird. „Regelmäßig werden Straßenabschnitte zur Grundreinigung nach dem Pariser Modell gesperrt“, erklärt Anwohner Vincent. „Dieses Mal gab es jedoch vorab keine Hinweise.“ Er hofft, dass die Parkplätze zukünftig nicht aufgrund des Ausbaus der Umweltspur in dem Bereich ganz wegfallen. „Wohin mit dem Auto, wenn die Fahrt nach Frankfurt zur Arbeit eine halbe Stunde mit dem Auto dauert und mit dem Zug über eine Stunde?“ Denn noch immer sei der Kampf um die Parkplätze in der Straße hart und auch das Zusammenspiel zwischen Auto- und Radfahrern sei schwierig. Weil dort viel Verkehr sei und Radfahrer an der Stelle hohe Geschwindigkeiten erreichen würden, käme es oftmals fast Beinahe-Unfällen.

Stadt will Markierungsarbeiten durchführen

Die Sorge, dass die Parkplätze wegfallen, kann ihm ein Sprecher des Verkehrsdezernats aber nehmen. Auf Merkurist-Anfrage erklärt er, dass das absolute Halteverbot dort aufgrund von Markierungsarbeiten eingerichtet wurde. Weil die Straßenmarkierungen teilweise nicht mehr sichtbar sind, sollen sie erneuert werden.

„Bei guter Witterung können die Markierungsarbeiten innerhalb eines Tages abgeschlossen werden.“ - Sprecher des Verkehrsdezernats

Ist die Arbeit in der Straße erledigt, wird das Verbot wieder aufgehoben. „Bei guter Witterung können die Markierungsarbeiten innerhalb eines Tages abgeschlossen werden“, so der Sprecher. (ts)

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