Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Umweltaktivisten

Rettungshubschrauber im Einsatz

Staatsanwaltschaft ermittelt gegen Umweltaktivisten

Auf der A3 ist es hinter dem Autobahnparkplatz „Theißtal“ in Höhe Idstein am Dienstagvormittag zu einem schweren Unfall gekommen. Dabei wurde ein 29-Jähriger schwer verletzt und musste mit einem Rettungshubschrauber in ein Krankenhaus geflogen werden.

Der 29-Jährige fuhr gegen 11 Uhr mit seinem Skoda auf den Anhänger eines Lastwagens an einem Stauende auf. Durch die Wucht des Aufpralls geriet der Wagen unter den Anhänger und wurde darunter eingequetscht.

Für den Stau hatte eine Abseilaktion von Aktivisten von einer Autobahnbrücke bei Idstein geführt. Die Aktivisten wollten damit und mehreren Bannern gegen den Weiterbau der A49 im Dannenröder Forst aufmerksam machen. Die Polizei sperrte die Autobahn daraufhin, wodurch in Fahrtrichtung Köln ein Stau von rund acht Kilometern Länge entstand.

Für die Rettungsarbeiten und die Unfallaufnahme musste die A3 in Fahrtrichtung Köln komplett gesperrt werden. Auf Anordnung der Staatsanwaltschaft wurde zur Klärung der Unfallursache ein Sachverständiger hinzugezogen. Es bildete sich anschließend ein Stau von über 15 Kilometern.

Gegen die Teilnehmer der Abseilaktion wird nach Rücksprache mit der zuständigen Staatsanwaltschaft Wiesbaden ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. (pk)

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