So könnte es für die Salzbachtalbrücke weitergehen

Hessen Mobil präsentiert unterschiedliche Szenarien

So könnte es für die Salzbachtalbrücke weitergehen

Die Verkehrsbehörde Hessen Mobil hat am Donnerstag zwei Lösungsvarianten für die durch einen Baufehler beschädigte Salzbachtalbrücke der A66 vorgestellt. Voraussichtlich im Mai könnte eine davon dann in die Tat umgesetzt werden.

Im Zuge einer erweiterten Bestandsaufnahme wurde ein IT-gestütztes Modell erarbeitet, das die Brücke mit ihren Verstärkungen und dem Baufehler abbildet. Daran wurden dann verschiedene Maßnahmen simuliert, von denen zwei herausgestellt und weiter bearbeitet wurden.

Im ersten möglichen Szenario soll der Ersatzneubau unter Einschränkungen für den Verkehr während der Bauzeit errichtet werden. Dafür müsste unter anderem die Gewichtsbelastung für die Brücke auf 7,5 Tonnen beschränkt werden oder es dürften nur zwei Fahrstreifen befahren werden. Aktuell stehen in Richtung Frankfurt zwei und in Fahrtrichtung Rheingau eine Spur zur Verfügung.

Hessen Mobil favorisiert jedoch die zweite Variante. In diesem Szenario wird die beschädigte Brückenhälfte ertüchtigt und es können weiterhin drei Fahrstreifen befahren werden. Während der Ersatzneubau der südlichen Brückenhälfte entsteht, sollen Fahrstreifen wechselseitig freigegeben werden.

Hessen Mobil erstellt derzeit mit dem beauftragten Bauunternehmen ein entsprechendes Konzept von Variante Zwei zur Abstimmung für das Bundesverkehrsministerium. Im Mai werden dann voraussichtlich der konkrete zeitliche Ablauf für den Bau des Ersatzneubaus und der dazugehörigen Verkehrsführung bekannt gegeben. (ms)

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