Große Trauer am Staatstheater Wiesbaden: Christopher Stiller ist tot

Musikalische Leiter erschien nicht zur Vorstellung

Große Trauer am Staatstheater Wiesbaden: Christopher Stiller ist tot

Das Wiesbadener Staatstheater trauert um Christoph Stiller. Der musikalische Studienleiter, Dirigent und stellvertretende Chordirektor am Hessischen Staatstheater Wiesbaden ist laut Theaterangaben am 17. Dezember „völlig unerwartet“ im Alter von 53 Jahren gestorben. Besonders tragisch: Stiller starb offenbar kurz vor einer Vorstellung von „Hänsel und Gretel“, deren Musikalische Leitung er eigentlich innegehabt hätte.

Stiller hatte an der Hochschule für Musik in Köln studiert, bevor er 1997 am Hessischen Staatstheater Wiesbaden engagiert wurde und dort 25 Jahre lang blieb. „Er hat während dieser Zeit nicht nur in mehr als 500 Vorstellungen am Pult gestanden, er bekleidete darüber hinaus seine Position als Studienleiter mit großer integrativer Kraft“, heißt es in einem Text auf der Website des Staatstheaters.

Am vergangenen Samstag sei Christoph Stiller zu Beginn der Abendvorstellung von „Hänsel und Gretel“ vermisst worden, erklärt das Theater. Frack, Partitur und Brille hatte er sich in seiner Garderobe schon bereitgelegt.

Weiter heißt es: „Am Ende der Vorstellung vom 17. Dezember erreichte uns nun die Nachricht von seinem plötzlichen Tod. Mit ihm verliert das Haus eine Stütze, die täglich vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern künstlerische Inspiration und organisatorischen Halt geboten hat. Wir trauern.“

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