Domäne Mechthildshausen eröffnet Café in der Innenstadt

Mit dem „Café Mechthild“ hat die Domäne Mechthildshausen eine neue Gastronomie im Wiesbadener Landesmuseum eröffnet. Neben Kaffee und Kuchen stehen auch Bio-Bier und Suppen auf der Speisekarte.

Domäne Mechthildshausen eröffnet Café in der Innenstadt

Egal ob es um Restaurants, Cafés, oder Bäckereien geht: Bei deutschlandweiten Gastronomie-Rankings landet die Domäne Mechthildshausen häufig ganz oben. Durch die Lage des Hofs zwischen Erbenheim und Delkenheim ist ein spontaner Besuch der Domäne für Wiesbadener aus der Innenstadt jedoch eher schwer zu verwirklichen. Doch das hat sich jetzt geändert, denn die Domäne hat in dieser Woche das Café im Landesmuseum übernommen.

Kooperation mit WJW

Das „Café Mechthild“, so der Name des neuen Museumscafés, ist das Ergebnis einer Kooperation aus dem Museum sowie der Wiesbadener Jugendwerkstatt (WJW), dem Träger der Domäne. „Das Café ist eine wunderbare Chance für unsere zahlreichen Auszubildenden“ sagt Werner Backes, Aufsichtsratschef der WJW. Die Ausbildung von Köchen und Restaurantfachleuten ist ein wichtiger Bestandteil der Philosophie der Domäne. Die Auszubildenden im „Metchhild“ werden von Mitarbeitern des Vorgängers „Feinkost Feickert“ unterstützt, welche dort weiter beschäftigt sein werden.

Für das „Mechthild“ wurde das Café komplett renoviert und präsentiert sich jetzt in einem schlichten, aufgeräumten Design. Die Decke des Gastraums wurde mit einer Schalldämmung ausgestattet, damit die Geräusche aus dem Café nicht in die Ausstellungsräume in den ersten Stock schallen.

„Mit dem Café rückt die Domäne ein Stück weiter in die Stadt“, sagt Christoph Manjura, Sozialdezernent der Stadt Wiesbaden. Dies würde auch helfen, die Domäne und ihre Arbeit in der Stadt bekannter zu machen. Auf der Speisekarte im „Mechthild“ stehen neben Tee und Kaffee auch Weine und Bio-Bier. Auf die hungrigen Museumsbesucher warten selbstgebackene Kuchen und Torten, belegte Brötchen sowie heiße Suppen.

Jörg Daur, stellvertretender Museumsdirektor, hofft, dass das Museum durch das Café neue, vor allem junge Besucher, gewinnen kann: „Das Museum als Treffpunkt mit Aufenthaltsqualität und Inspiration für alle Besucher gewinnt dadurch einen weiteren, besonderen Akzent.“ (ts)

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