Wiesbaden-Tatort: So kam der Film bei den Zuschauern an

Am Sonntagabend strahlte die ARD den neuesten Wiesbaden-Tatort mit Ulrich Tukur als Kommissar Felix Murot aus. Welche Schauspieler vor der Kamera standen und wie der Film bei den Zuschauern ankam, erfahrt ihr in unserem Artikel.

Wiesbaden-Tatort: So kam der Film bei den Zuschauern an

Mehr als 7,3 Millionen Zuschauer haben den neuesten Wiesbaden-Tatort am Sonntagabend in der ARD gesehen. Kommissar Felix Murot und seine Assistentin Magda Wächter ermittelten in „Murot und das Prinzip Hoffnung“ wegen einer Mordserie in Frankfurt – Wiesbaden spielte also im aktuellen Tatort mal wieder keine Rolle (wir berichteten).

Darum geht es im Film

Drei Männer werden per Genickschuss getötet, zwischen den Opfern gibt es keinerlei Verbindung. Da es sich um zwei „Nicht-Deutsche“ und einen Obdachlosen handelt, vermutet man zunächst einen Täter aus dem rechten Milieu. Aber Kommissar Murot vom LKA Wiesbaden hat einen anderen Verdacht. Er glaubt, dass die beiden ersten Morde nur den Zweck hatten, das Ganze wie eine Mordserie aussehen zu lassen, während es dem Täter in Wahrheit nur um das dritte Opfer ging.

Diese Schauspieler waren dabei

Neben der bekannten Wiesbaden-Tatort-Besetzung Felix Murot (Ulrich Tukur) und seiner Assistentin Magda Wächter (Barbara Philipp) spielte sich besonders Lars Eidinger (Babylon Berlin, „25 km/h“) als abgedrehter Sohn eines der Mordopfer in den Vordergrund. Als Geschwister der Eidinger-Rolle „Paul Muthesius“ spielten zudem Karoline Eichhorn (Dark) und Friederike Ott (SoKo Köln, Bettys Diagnose).

So kam der Film bei den Zuschauern an

Die Reaktionen auf den eher untypischen „Tatort“ im Netz waren unterschiedlich. Während manche User in sozialen Medien begeistert waren („Ich fand den so großartig, dass ich erst jetzt zum Twittern komme. Für mich eine glatte Eins“), waren andere User ziemlich enttäuscht: „Tukur und Eidinger sind hervorragende Schauspieler. Das Drehbuch hat mich aber leider gar nicht gepackt. Es war anstrengend, nicht den Faden zu verlieren und gleichzeitig kam überhaupt keine Spannung auf - schade!“

Besonders Lars Eidinger jedoch sorgte bei vielen Zuschauern für Begeisterung: „Lars Eidinger ist als Irrer jeglicher Couleur einfach großartig. Sehr schräger weil abgehobener Tatort, aber unbedingt sehenswert“, urteilte zum Beispiel ein Twitter-User. Ein anderer schrieb: „Glatte 1. Bester Schauspieler: Lars Eidinger. Man muß ihn einfach lieben: diese Gestik und Mimik – einfach großartig.“

Wie fandet ihr den Wiesbaden-Taort „Murot und das Prinzip Hoffnung“? Falls ihr den Film noch nicht gesehen habt, findet ihr ihn hier in der ARD-Mediathek.

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