Walhalla Wiesbaden: Sanierung und Teilabriss beschlossen

Die Sanierung der Wiesbadener Walhalla geht voran. Der Teilabriss startet im Sommer, die Kosten liegen bei 70 Millionen Euro. Die Wiedereröffnung ist für 2030 geplant.

Walhalla Wiesbaden: Sanierung und Teilabriss beschlossen

Die Sanierung der Wiesbadener Walhalla macht Fortschritte. Wie die Stadt mitteilt, hat die Stadtverordnetenversammlung am Mittwoch, 11. Februar, weiteren Schritten zugestimmt. Dazu gehören die Beseitigung von Schadstoffen, die statische Ertüchtigung des Gebäudes und der Teilabriss eines Anbaus.

„Mit dem Beschluss der Stadtverordnetenversammlung geht die Wiederbelebung der Walhalla einen weiteren wichtigen Schritt voran“, sagt Oberbürgermeister Gert-Uwe Mende. Konkret wurde der Rückbau des westlichen Anbaus aus den 1930er-Jahren genehmigt. Außerdem sollen weitere Planungen für eine detaillierte Kostenberechnung in Auftrag gegeben werden. Über das zukünftige Betreiber- und Mietmodell wird zu einem späteren Zeitpunkt entschieden.

Abriss startet im Sommer

Die ersten sichtbaren Arbeiten sind für den Sommer geplant. Dann soll in der Hochstättenstraße ein Seitenschiff am Festsaal der Walhalla zurückgebaut werden. Durch den Abriss sollen Reste der historischen Fassade freigelegt werden. Diese wiederum sollen in die Gestaltung der neuen Fensterfassaden einfließen.

Voraussetzung für weitere Voruntersuchungen sei der Auszug eines Bekleidungsgeschäftes aus dem Erdgeschoss, der für Ende März 2026 vorgesehen ist. Danach könnten unter anderem die Zwischendecken und das Dachgeschoss genau untersucht werden, was wichtig sei für den weiteren Verlauf der Restaurierungsarbeiten.

Kosten von 70 Millionen Euro

Nach aktuellem Planungsstand belaufen sich die vorläufigen Gesamtkosten für die Sanierung der Walhalla auf geschätzte 70 Millionen Euro. Der Abschluss des gesamten Projekts ist für das Jahr 2030 geplant, teilt die Stadt mit.