Weltkriegsbombe auf Frankfurter Messegelände gefunden

Entschärfung findet am kommenden Freitag statt

Weltkriegsbombe auf Frankfurter Messegelände gefunden

Bauarbeiter haben am Dienstag eine Weltkriegsbombe auf dem Gelände der Messe Frankfurt entdeckt. Die Bombe befindet sich im Bereich der Messehalle 5 und ist abgesichert. Das teilt die Frankfurter Feuerwehr gemeinsam mit dem Ordnungsamt, dem Gesundheitsamt und der Polizei mit.

Experten des Regierungspräsidiums führen die Kampfmittelräumung durch. Von der Evakuierung sind etwa 2700 Personen betroffen. Besondere Einrichtungen wie Pflegeheime oder Krankenhäuser sind nicht im Evakuierungsbereich. Betroffene Personen, die nicht auf fremde Hilfe angewiesen sind, müssen ihre Wohnungen sowie den abgesperrten Bereich bis 9 Uhr verlassen haben. Zudem wird der öffentliche Nahverkehr (U-Bahnen, Straßenbahnen, Busse) in dem betroffenen Bereich eingestellt. Der S-Bahnbetrieb wird mit Ausnahme der S-Bahnstation Messe bis 10:30 Uhr aufrechterhalten. Die S-Bahn-Station Messe wird ab 8:30 Uhr nicht mehr angefahren.

Für die von der Evakuierung betroffenen Menschen wird in der Messehalle 11 eine Betreuungsstelle eingerichtet. Diese ist ab 8 Uhr geöffnet. Aus gegebenem Anlass weist die Polizei darauf hin, dass zur Vermeidung von Corona-Infektionen innerhalb der Betreuungsstelle die Abstandsregeln einzuhalten sind und Mund-Nasen Bedeckung zu tragen ist. Das Ende der Sperrungen, das für voraussichtlich 18 Uhr zu erwarten ist, wird durch Rundfunkdurchsagen sowie über die Social Media Kanäle bekannt gegeben.

Die Einsatzkräfte bitten alle Personen, die in der Umgebung rund um das Messegelände wohnen oder arbeiten, sich zu informieren und anderen Betroffenen Bescheid zu geben. (df)

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