Problem-Zone Warmer Damm: Polizei und Stadt schreiten ein

Ansammlungen werden künftig wenn nötig unterbunden.

Problem-Zone Warmer Damm: Polizei und Stadt schreiten ein

Die Wiesbadener Polizei und das Ordnungsamt der Stadt wollen in Zukunft den Bereich des Warmen Damms häufiger überwachen, um Straftaten zu unterbinden. Das teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Ansammlungen werden intensiver überwacht und wenn nötig unterbunden. Stadt- und Landespolizei bitten darüber hinaus schon jetzt darum, Treffpunkte im Bereich des Warmen Damms gar nicht erst aufzusuchen.

Hintergrund

Als im Sommer viele Bars, Restaurants und Freizeiteinrichtungen während der Pandemie geschlossen waren, trafen sich dort vor allem nachts oft bis zu 500 Menschen. Dabei kam es immer wieder zu Straftaten wie Körperverletzungen, Raub und Sachbeschädigungen, so die Polizei. Oft seien auch Minderjährige involviert gewesen. Außerdem wurde Müll in der Anlage hinterlassen.

Weil es für viele Menschen während der Pandemie kaum andere Möglichkeiten gab, sich zu treffen, habe die Polizei die Ansammlungen am Warmen Damm zwar überwacht, aber toleriert. Da jetzt die meisten Einrichtungen wieder geöffnet sind, wollen Polizei und Ordnungsamt vermehrt präsent sein und einschreiten.

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