Texas-Attentäter soll Mädchen (15) aus Frankfurt seine Tat angekündigt haben

19 Kinder und zwei Erwachsene hat ein 18-Jähriger am Mittwoch in einer Grundschule in Texas erschossen. Einem Medienbericht zufolge soll er seine Tat zuvor angekündigt haben – in Chats mit einem 15-jährigen Mädchen aus Frankfurt.

Texas-Attentäter soll Mädchen (15) aus Frankfurt seine Tat angekündigt haben

Ein 18-Jähriger hat am Mittwoch 19 Kinder und zwei Erwachsene in einer Grundschule im US-Bundesstaat Texas erschossen. Zuvor hatte er seine Großmutter in deren Wohnung niedergeschossen und schwer verletzt. Viele Details, wie das Motiv des Täters, der nach dem Attentat von Polizisten erschossen wurde, sind noch unklar.

Wie der Nachrichtensender CNN nun berichtet, soll er Verbindungen nach Deutschland gehabt haben. Demnach habe er einer 15-Jährigen aus Frankfurt am Dienstag geschrieben, er werde das Feuer in einer Grundschule eröffnen.

Zuvor habe er sich bei der Jugendlichen darüber beschwert, dass seine Großmutter mit einem US-Telefonanbieter über sein Telefon spreche. Zunächst sagte er dazu: „Das ist ärgerlich“. Wenige Minuten später schrieb er dann laut CNN „Ich habe meiner Großmutter gerade in den Kopf geschossen. Jetzt werde ich eine Grundschule zerschießen“. Das war seine letzte Nachricht an die 15-Jährige.

„Freundlicher Einzelgänger“

CNN beruft sich auf Screenshots der Nachrichten und ein Interview mit der 15-Jährigen. Diese sagte demnach, sie habe vor zweieinhalb Wochen angefangen, sich mit dem 18-Jährigen auszutauschen. Er habe ihr Videos von sich geschickt und angekündigt, sie besuchen zu wollen.

Die 15-Jährige gab an, dass sie täglich mit ihm über den Videochat-Dienst Facetime gesprochen hatte. Sie sagte gegenüber CNN, sie habe den Täter als freundlichen Einzelgänger wahrgenommen. Es habe aber auch Warnsignale gegeben. In einer Nachricht soll er demnach geschrieben haben, er habe „tote Katzen auf Häuser geworfen.“

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