Weiterhin Maskenpflicht im hessischen ÖPNV

FFP2-Masken im Fernverkehr und in vulnerablen Einrichtungen

Weiterhin Maskenpflicht im hessischen ÖPNV

Die hessische Landesregierung hat die Corona-Schutzverordnung (CoBaSchuV) des Landes zum 1. Oktober 2022 angepasst. Wie die Staatskanzlei am Donnerstag mitteilt, sei dieser Schritt nötig geworden, weil es durch das neue Bundesinfektionsschutzgesetz (IfSG), das ab Samstag greift, eine neue gesetzliche Grundlage gibt.

Die wichtigsten Regeln im Überblick

Die hessische Corona-Schutzverordnung sieht auch weiterhin eine Maskenpflicht im Öffentlichen Personennahverkehr vor, „weil hier regelmäßig viele und ständig wechselnde Menschen auf engem Raum zusammenkommen“, so die Begründung. Eine medizinische Maske ist weiterhin ausreichend, eine FFP2-Maske wird aufgrund des besseren Schutzes empfohlen.

Neu ist: Das bundesweit geltende Bundesinfektionsschutzgesetz schreibt ab Samstag das Tragen einer FFP2-Maske (oder vergleichbar) im Fernverkehr vor. Eine medizinische Maske ist hier nicht mehr ausreichend.

Eine FFP2-Pflicht gilt – aufgrund des Bundesinfektionsschutzgesetzes – zudem beim Betreten von vulnerablen Einrichtungen. Das sind beispielsweise Krankenhäuser und Pflegeheime. Besucher müssen sich dort auch weiterhin vorab testen. Ein aktueller Schnelltest ist ausreichend.

„Unser Maßstab ist und bleibt, das Gesundheitssystem vor Überlastung zu schützen. Wir haben das Infektionsgeschehen fest im Blick. Sollte der Pandemieverlauf stärkere Schutzmaßnahmen erforderlich machen oder eine neue pathogenere Virusvariante auftreten, würde eine neue Verordnung notwendig“, so Gesundheitsminister Kai Klose.

Logo