Bürger werden befragt: Starkregenberechnungen in Wiesbaden

Dritte Stufe der Bürgerbeteiligung

Bürger werden befragt: Starkregenberechnungen in Wiesbaden

Seit einigen Monaten lässt das Umweltamt der Landeshauptstadt Wiesbaden mögliche Starkregenabflüsse für das ganze Stadtgebiet berechnen. Entlang der Einzugsgebiete der sieben großen Gewässersysteme Wiesbadens werden die Ergebnisse nach und nach der Öffentlichkeit vorgestellt. Dabei sollen die Ortskenntnis und die konkreten Erfahrungen der Anwohner vor Ort helfen, die Berechnungen zu ergänzen. Hinweise zu Gefahrenpunkten können online über das Geoportal der Stadt oder telefonisch eingereicht werden. Das teilt die Stadt Wiesbaden mit.

Demnach können sich ab dem 19. September die Bürger in den östlichen Bereichen von Käsbach, Ochsenbrunnenbach, Königsfloßbach und Bruchbach beteiligen. Betroffen sind die Ortsteile Amöneburg, Kastel, Kostheim (AKK) sowie Randbereiche von Erbenheim, Nordenstadt und Delkenheim. Im Oktober folgen dann die Gewässersysteme von Salzbach und Rambach.

Bis Ende des Jahres werden dann auf Basis der Berechnungen und Erfahrungen der Anwohner Starkregengefahrenkarten erstellt, die Grundlagen für Maßnahmen zur Gefahrenabwehr sein sollen. Denn bei kurzen, aber heftigen Starkregen können die Wassermassen oft nicht mehr vom Kanalnetz aufgenommen werden – vollgelaufene Keller und überschwemmte Straßen sind die Folge.

Vom 19. September bis 28. Oktober steht unter www.wiesbaden.de/starkregen ein Link zum Geoportal zur Verfügung, über den grundstücksgenau Erfahrungen eingegeben werden können. Parallel dazu besteht die Möglichkeit, eigene Beobachtungen telefonisch unter 0611 1899375 mitzuteilen.

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