Wie eine Wiesbadener Schule ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt

Schüler der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden haben Geld für das AWO-Frauenhaus gesammelt. Die Spendenaktion wurde von der Schülervertretung ins Leben gerufen.

Wie eine Wiesbadener Schule ein Zeichen gegen Gewalt an Frauen setzt

Die Schülerschaft der Martin-Niemöller-Schule in Wiesbaden hat 1840 Euro für das Frauenhaus der AWO Wiesbaden gesammelt. Die Spende kommt Frauen und Kindern zugute, die von häuslicher Gewalt betroffen sind und im Frauenhaus Schutz suchen.

Die Idee für die Aktion entstand in der Schülervertretung (SV), nachdem eine Schülerin vorschlug, als Schulgemeinschaft nicht nur über gesellschaftliche Themen zu sprechen, sondern auch konkret zu helfen. Die Spendenaktion wurde schließlich auf einer SV-Fahrt im Januar geplant. Gestartet wurde sie am 6. März 2026 im Rahmen eines Projekttages der AG „Schule ohne Rassismus – Schule mit Courage“ anlässlich des Internationalen Frauentags.

Während des zweiwöchigen Aktionszeitraums spendeten Schüler, Eltern und weitere Mitglieder der Schulgemeinschaft. Zur offiziellen Übergabe lud die Schülervertretung zwei Mitarbeiterinnen des Frauenhauses in eine ihrer Sitzungen ein und überreichte den Spendenscheck.

Das Geld unterstützt die Arbeit des Frauenhauses, das betroffenen Frauen und ihren Kindern eine sichere Unterkunft bietet und sie auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben begleitet.