Wiesbaden bekommt 750 neue Straßenbäume

Da durch Umstrukturierungen immer wieder Bäume aus dem Wiesbadener Stadtbild verschwinden, hat der Magistrat nun Geld für neue Pflanzen freigegeben. Für 2 Millionen Euro sollen 750 neue Bäume gepflanzt werden.

Wiesbaden bekommt 750 neue  Straßenbäume

Das Wiesbadener Stadtbild wandelt sich stark. Überall entstehen neue Gebäude und auch viele Straßen werden restauriert. Durch diese Bauarbeiten müssen leider auch immer wieder öffentliche Bäume verschwinden. Damit Wiesbaden wieder grüner wird, hat der Magistrat nun die Pflanzung von 750 neuen Stadtbäumen beschlossen.

800 Bäume verschwunden

Durch die Umstrukturierungen im Stadtbild seien in den letzten Jahren um die 800 Bäume aus Wiesbaden verschwunden. „Wir werden alle Anstrengungen unternehmen, diese Bäume zu ersetzen. Mit den jetzt freigegebenen Geldern können wir einen großen Schritt auf diesem Weg machen“, so Umweltdezernent Andreas Kowol. Der Magistrat hatte insgesamt 2,25 Millionen Euro für die Pflanzung neuer Bäume freigegeben. Die soll laut Kowol für 750 Bäume ausreichen.

Da aber durch Veränderungen in der Stadt immer wieder neue Bäume gefällt werden, würde es laut Kowol einige Zeit dauern, bis die neuen Bäume gepflanzt seien. „Wir wollen aber die Bilanz bei den Straßenbäumen ins Positive drehen“, so Kowol.

Gut für's Klima

Für Kowol sind Stadtbäume nicht nur aus optischen Gründen wichtig, er betont auch ihren Nutzen für das Klima in Wiesbaden: „Bäume produzieren Sauerstoff und binden Kohlendioxid, sie filtern in der Luft befindliche Stäube und mindern den Schall. Ihre Baumkronen spenden Schatten und wirken temperaturausgleichend durch die Transpirationsvorgänge im Laub“, erklärt der Umweltdezernent.

Beides sei im Zuge des Klimawandels und der zunehmenden Hitzeperioden in der Stadt nicht zu unterschätzen. „Und nicht zuletzt bieten die insgesamt rund 43.500 Bäume in den Straßen und Parks sowie auf den Friedhöfen einen schönen Anblick, der uns insbesondere im Frühjahr erfreut“, meint Kowol.

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