Diese Getränke kommen aus Wiesbaden

Die Produkte der großen Getränkemarken sind in vielen Wiesbadener Supermarktregalen zu finden. Doch es geht auch regionaler: Wir stellen euch einige Getränke vor, die aus Wiesbaden kommen.

Diese Getränke kommen aus Wiesbaden

Ein Piccolo von der Sektkellerei Henkell ist einer der Klassiker unter den Souvenirs aus Wiesbaden. Doch es gibt auch noch andere hochprozentige und alkoholfreie Getränke aus der Stadt, die sich gut als Mitbringsel oder zum Selbsttrinken eignen. Wir stellen euch fünf von ihnen vor.

Amato Gin

Gianfranco Amato hat den ersten Wiesbadener Mediterranean Dry Gin produziert. „Das Besondere sind die mediterranen Einflüsse“, sagt Amato, der auch die Manoamano Bar in der Taunusstraße führt. Für seinen „Amato Gin“ nutzt er neben klassischen Botanicals wie Wacholder, Zitrus, Thymian und Koriander auch frische Gurke, Tomate und Quitte.

In der Corona-Zeit hat er außerdem einen zweiten Wiesbadener Gin auf den Markt gebracht. Der „Mio Amato“ sei fruchtiger, geprägt von Himbeere und Erdbeere und enthalte weniger Alkohol als der Amato Gin. In seiner Bar zeigt Gianfranco Amato wie man die beiden Gins am besten kombiniert.

Wiesbadener Braumanufaktur

„Good People drink Good Beer“, ist das Motto von Holger Erbe und Daniel Benker. Seit vielen Jahren brauen die beiden Wiesbadener, die eigentlich gar kein „normales“ Bier mögen, eigene Biere. Diese unterscheiden sich laut der beiden Hersteller geschmacklich und auch wegen der Zutaten vom typischen Supermarkt-Pils. Gebraut werden die Biere der „Wiesbadener Braumanufaktur“ in Medenbach. Im Sortiment befinden sich aktuell fünf Produkte – das Wiesbadener Pale Ale, Amber Ale, India Pale Ale, Double Stout und Golden Ale.

Bierstadter Gold

Noch nicht ganz so lange auf dem Markt ist „Bierstadter Gold“. „Endlich hat Bierstadt ein eigenes Bier. Quasi als Ort, der das Bier in seinem Namen trägt, wurde es ja endlich mal Zeit“, sagt René Düvel, der das Unternehmen gemeinsam mit Maximilian Gras und Jens Hüttenrauch gegründet hat. Alle drei kommen aus Bierstadt und wollen mit ihrem ungefilterten, naturtrüben Bier die Menschen zusammenbringen. „Geschmacklich haben wir mit unserem ‘Naturtrüben’ ein Bier geschaffen, das sehr süffig schmeckt und auch vielen nicht-typischen Biertrinkern gut schmeckt“, sagt Düvel. Noch wird das Bierstadter Gold zwar nicht in Bierstadt hergestellt, das wollen die Gründer aber zukünftig ändern. „Wir lieben und leben diese Stadt einfach“.

Freimut Wodka

Der Schiersteiner Florian Renschin wollte unbedingt einen guten, deutschen Wodka machen. Herausgekommen ist ein Roggen-Bio-Wodka, der zu hundert Prozent aus Deutschland kommt.

„Das Besondere und gleichwohl banalste an FREIMUT Wodka ist, dass wir den Alkohol für unseren Wodka selbst machen und wir uns dabei auch noch Mühe geben“, erklärt Renschin. Das sei im Wodkabusiness eine kleine Revolution, da die meisten Marken stattdessen Neutralalkohol aus der Industrie zukaufen würden. Renschins Wodka habe hingegen richtig Geschmack – nach frischem Brot, gerösteter Haselnuss, Vanille, Karamell und Milchschokolade.

acáo

Ganz ohne Alkohol kommt acáo daher – dafür aber mit viel Koffein. Seit 2014 gibt es die Energy-Drinks in Dosen und mittlerweile auch in drei verschiedenen Sorten. Angefangen bei Quitte-Zitrone haben es auch Granatapfel-Minze und Pink Grapefruit ins Sortiment geschafft. Alle Sorten sind aus natürlichen Zutaten hergestellt, von Bio-Qualität, vegan und kalorienarm. Das Koffein dafür wird aus natürlichem Guarana gewonnen.

Gegründet wurde das Unternehmen von den Wiesbadenern Florens Knorr, Michael Noven und Christopher Reimann. Alle drei waren damals noch Studenten und schlugen sich regelmäßig die Nächte um die Ohren. Um wach zu bleiben, griffen sie zu überzuckerten Energy Drinks und Kaffee – bis sie mit acáo ihren eigenen Energy-Drink herstellten.

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