Diese 3 Wiesbadener Unternehmen beliefern den Weltmarkt

In Wiesbaden sind schon einige Innovationen entstanden. Viele Produkte „made in Wiesbaden“ haben inzwischen den Weltmarkt erobert. Heute stellen wir euch drei weitere davon vor.

Diese 3 Wiesbadener Unternehmen beliefern den Weltmarkt

Ob Sekt aus der Henkell-Freixenet-Kellerei in Biebrich oder Pralinen von Kunder – dass in Wiesbaden einige beliebte Produkte hergestellt werden, ist kein Geheimnis. Die Herkunft mancher von ihnen ist zwar nicht ganz so bekannt wie die der klassischen Mitbringsel, dafür werden sie teilweise aber sogar in der ganzen Welt genutzt. Nachdem wir euch bereits fünf Wiesbadener Unternehmen vorgestellt haben, die den Weltmarkt beliefern, haben wir heute drei weitere für euch.

Marktführer in der Hygienepapier-Branche

Der globale Forstproduktehersteller Essity (früher: Svenska Cellulosa Aktiebolaget (SCA)) ist eines der international führenden Unternehmen im Bereich Hygienepapier. An der Produktionsstelle in Kostheim produziert die Firma Produkte der Marke Tork, die weltweit Marktführer im Bereich Hygienepapier außerhalb des Haushalts sind.

Das Papier kommt zum Beispiel in Hotels, Restaurants, im Catering, in Kliniken und der Industrie zum Einsatz. 1885 gründete der Mainzer Schiffsreeder und Kommerzienrat Hubert Anton Disch das Werk in Kostheim unter dem Namen „Kostheimer Cellulosefabrik AG“.

White-Boards, Magnete und Co.

„magnetoplan“ gehört heute zu den international erfolgreichsten Marken für visuelle Kommunikationsmittel wie Magnetwände, Whiteboards, Flipcharts und Leinwände.

Begonnen hat die Geschichte des dahinterstehenden Unternehmens „Holtz Office Support GmbH“ 1956 in Wiesbaden. Der Apotheker und Firmengründer Hermann Holtz suchte damals nach einem Weg, die Vorgänge in seinem Unternehmen besser zu planen und zu visualisieren. Und so erfand er laut Angaben des Unternehmens die weltweit erste magnetische Plantafel, für die er schon 1958 das Patent bekam. Außer der Tafel brachte er weitere magnetische Produkte wie die „magnetowand", Haltemagnete und Spiele auf den Markt. Mittlerweile hat das Unternehmen 120 Patente und Gebrauchsmuster.

Zement und Beton

Wilhelm Gustav Dyckerhoff gründete am 4. Juni 1864 gemeinsam mit seinen Söhnen Rudolf und Gustav die „Portland-Cement-Fabrik Dyckerhoff & Söhne“ in Amöneburg. Zwanzig Jahre später bekam das Unternehmen einen besonderen und außergewöhnlich großen Auftrag: Dyckerhoff lieferte 8000 Holzfässer Zement für das Fundament der Freiheitsstatue. Heute gehört Dyckerhoff zur italienischen Buzzi Unicem-Gruppe und betreibt sieben Zementwerke und rund 110 Transportbetonwerke allein in Deutschland. Weitere Standorte befinden sich in Luxemburg, den Niederlanden, Polen, der Tschechischen Republik, der Slowakei sowie in Russland und der Ukraine.

Ihr kennt weitere Wiesbadener Unternehmen, die den Weltmarkt beliefern? Dann schreibt sie in die Kommentare.

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