Weitere Jahrgänge sollen bald wieder zur Schule gehen dürfen

Land öffnet Schulen „von oben nach unten“

Weitere Jahrgänge sollen bald wieder zur Schule gehen dürfen

Hessens Kultusminister Alexander Lorz (CDU) hat sich am Montag im ZDF-“Morgenmagazin“ zu weiteren Öffnungen an den Hessischen Schulen geäußert. Demnach sollen in spätestens zwei Wochen weitere Jahrgänge wieder zur Schule gehen dürfen. Stichtag sei der 18. Mai.

Lorz erklärte, dass man in Hessen die Strategie „von oben nach unten“ verfolge, was bedeutet, dass zuerst ältere Schüler und erst später jüngere Schüler wieder in den Unterricht dürfen. Er begründete diese Herangehensweise damit, dass sich die Älteren besser an die vorgegebenen Hygienemaßnahmen halten könnten als junge Schüler. Wie Sozialminister Kai Klose am Dienstag in einer Regierungserklärung mitteilte, strebt das Land an, weiterführende Schulen eingeschränkt und inklusive der vierten Klassen ab dem 18. Mai zu öffnen. Grundschulen sollen dann am 2. Juni nachziehen.

Derzeit dürfen in Hessen nur die Abschlussjahrgänge der weiterführenden Schulen in den Unterricht gehen. Wie die Deutsche Presse-Agentur (DPA) berichtet, seien das 110.000 Jugendliche, die sich beispielsweise auf den Haupt- oder Realschulabschluss vorbereiten. Eine geplante Öffnung der Grundschulen zum 27. April, damit dort die Viertklässler wieder unterrichtet werden können, wurde vom Verwaltungsgerichtshof untersagt.

Unabhängig davon, welche Jahrgangsstufe wann wieder in den Unterricht gehen darf, stellte sich Lorz im „Morgenmagazin“ gegen eine Maskenpflicht für Schüler. Das Tragen der Masken über viele Stunden hinweg könne man den Kindern nicht zumuten. Vielmehr sollen die an den Schulen durchgesetzten Abstandsregelungen die Infektionsgefahr niedrig halten. (nl)

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