Ein schwerer Lkw-Unfall hat sich am Dienstagmittag (26. September) auf der A3 kurz vor der Anschlussstelle Niedernhausen in Richtung Köln ereignet. Noch auf der Anfahrt der Rettungskräfte kam es zu einem weiteren Unfall.
Wie die Feuerwehr Wiesbaden berichtet, waren am ersten Unfall zwei Lkw beteiligt. Die strukturierte Notrufabfrage meldete der Feuerwehr eine verletzte Person und auslaufende Betriebsstoffe. Die Feuerwehr und der Rettungsdienst konnten die Einsatzstelle nur schwer erreichen, da die Fahrzeuge auf der Autobahn eine schlechte Rettungsgasse bildeten. Zudem wechselten einige Autos ständig die Fahrspuren – teilweise sogar unmittelbar vor Einsatzfahrzeugen.
Als die Einsatzkräfte an der Unfallstelle eintrafen, sahen sie die Fahrerkabine eines der beteiligten Lkw stark verformt. Dennoch hatte der Fahrer das Fahrzeug aus eigener Kraft verlassen können. „Er hatte einen Schutzengel an Bord“, so die Feuerwehr. Er wurde noch vor Ort vom Rettungsdienst erstversorgt und anschließend in ein Krankenhaus nach Wiesbaden gebracht.
Die Ursache des Auffahrunfalls wird nun von der Polizei ermittelt.
Noch auf der Anfahrt zur Unfallstelle ereignete sich ein weiterer Auffahrunfall zwischen zwei Lkw auf der rechten Fahrspur der Autobahn. Bis zum Eintreffen der Autobahnpolizei sicherte die Feuerwehr ab. Die Feuerwehr weist darauf hin, dass eine schlechte Rettungsgasse wie in diesem Fall dazu führen kann, dass den betroffenen Menschen nur mit deutlicher Zeitverzögerung geholfen werden kann.