Belastete Wilke-Wurst auch bei Ikea verkauft

Produkte wurden im Kundenrestaurant angeboten

Belastete Wilke-Wurst auch bei Ikea verkauft

Die mit Listerien-Bakterien befallenen Wurstwaren des nordhessischen Herstellers Wilke sind auch in mehreren deutschen Filialen von Ikea verkauft worden. Das berichten mehrere Medien übereinstimmend.

Demnach soll die Firma ihre Wurstwaren an insgesamt 53 deutsche Filialen geliefert haben, darunter auch die fünf hessischen Möbelhäuser an den Standorten Wallau, Hanau, Frankfurt, Wetzlar und Kassel.

Gegenüber hessenschau.de bestätigte eine Sprecherin von Ikea, dass Wilke das Möbelhaus vergangene Woche darüber informiert hatte, dass es mögliche Probleme bei der Wurst gegeben habe. Diese wurde daraufhin zurückgerufen. Betroffen gewesen sei der Wurstaufschnitt für Kunden- und Mitarbeiterrestaurants von Ikea. Die Hot Dogs sowie das übrige Wurst- und Fleischangebot von Ikea seien wohl nicht betroffen. Über Erkrankungen bei Kunden sei bisher nichts bekannt.

Vergangene Woche war bekannt geworden, dass es bei der nordhessichen Fabrik zu Keimbelastungen bei der Wurstherstellung gekommen sei. Diese soll für den Tod von von zwei Menschen sowie der Erkrankung von 37 weiteren Personen in Südhessen verantwortlich sein. Nach Bekanntwerden der Vorfälle hatte Wilke die Produktion gestoppt und mittlerweile Insolvenz angemeldet. (js)

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