Acht inhabergeführte, unabhängige Buchhandlungen veranstalten zum fünften Mal ihr gemeinsames Lesefest „Wiesbaden liest im Sommer“. Wie die Organisatoren mitteilen, finden vom 21. Mai bis zum 10. Juli insgesamt 23 Veranstaltungen und Lesungen im gesamten Stadtgebiet statt.
Das diesjährige Motto lautet „Demokratie und Menschlichkeit“. Passend dazu liest beispielsweise der Politiker Michael Roth bei der Eröffnungsveranstaltung am Donnerstag, den 21. Mai, im Kunsthaus Wiesbaden aus seinem Buch „Zonen der Angst“. Die Bachmann-Preisträgerin Johanna Sebauer nimmt in „Das Gurkerl“ die Empörungskultur aufs Korn und ein Abend in der Caligari FilmBühne ist der Freiheitskämpferin Josephine Baker gewidmet.
Ein Merkmal des Literatur-Festivals ist die Verknüpfung von Literatur mit besonderen Orten. Gelesen wird unter anderem im Apothekergarten, im Café L´Art Sucré und bei Stoll Hörgeräte Akustik. Erstmals ist auch Piano Schulz als Veranstaltungsort dabei.
Acht Buchhandlungen machen mit
Erschaffen wurde „Wiesbaden liest“ zu Beginn der Corona-Pandemie mit dem Ziel, den lokalen, unabhängigen Buchhandel zu stärken. Mittlerweile hat die Idee auch in anderen Städten wie Frankfurt am Main Nachahmer gefunden.
An dem Festival beteiligen sich die Buchhandlungen Vaternahm, Buch-Café Nero, Angermann, Büchergilde Wiesbaden und erLesen im Dichterviertel in der Innenstadt sowie Buch-VorOrt in Bierstadt, die Buchecke Schierstein und spielen & LESEN in Dotzheim.
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