Update: Rätsel um Riesen-Knall und Druckwelle gelöst

In der ganzen Region zu hören

Update: Rätsel um Riesen-Knall und Druckwelle gelöst

Am Montagnachmittag hat ein ohrenbetäubender Knall unter anderem Teile von Wiesbaden und des Landkreises Mainz-Bingen erschüttert. Dutzende Merkurist-Leser meldeten sich in der Redaktion und berichteten über das Phänomen.

Wodurch der Knall entstand, ist bisher unklar. Die Polizei Mainz, die ebenfalls zahlreiche Meldungen über den Vorfall erhalten hat, kann nichts zu dem Geräusch sagen. Auch dem Betreiber des Frankfurter Flughafens „Fraport“ ist nichts bekannt.

Deutlich zu hören soll das Geräusch in Ingelheim gewesen sein. Ein User kommentiert in einer Ingelheimer Facebook-Gruppe: „Hat jemand die Druckwelle in Ingelheim West gespürt gegen 16:35 Uhr? Hier haben die Fenster gewackelt.“ Andere Nutzer schreiben, dass sie den Knall unter anderem auch auf dem Lerchenberg, in Wackernheim und in Essenheim gehört haben.

Eine mögliche Lösung des Rätsels bietet die Polizei Kaiserslautern. In der Stadt war der Knall auch zu hören. Via Twitter teilt die Polizei dort mit: „Knall über Kaiserslautern - Aktuell haben wir diesbezüglich keine Meldungen vorliegen. Es dürfte sich um einen Überschallknall gehandelt haben.“

Das Rätsel lösen kann letztlich ein Sprecher der Deutschen Luftwaffe. Auf Anfrage von Merkurist teilt er mit, dass ein Eurofighter für den Knall und die Druckwelle verantwortlich war. Bei dem Einsatz habe es sich um einen Übungsflug gehandelt. Gestartet sei der Eurofighter vom Militärflugplatz Nörvenich in Nordrhein-Westfalen. (ab)

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