Neue Straßenbeleuchtung installiert

Um Energie einzusparen hat die Stadt Wiesbaden in vielen Straßenlaternen neue Leuchten einbauen lassen. Aufgrund einer anderen Technologie strahlen diese jetzt nicht mehr weiß, sondern gelb.

Neue Straßenbeleuchtung installiert

Vor zehn Jahren verbrauchten die Straßenlaternen in Wiesbaden noch über 10 Millionen Kilowattstunden Strom pro Jahr, jetzt sind es nur noch knapp 8 Millionen. Dies wurde durch den Einsatz neuer Leuchten erreicht, wie die Stadt mitteilt. Bisher strahlten auf den Wiesbadener Straßen Quecksilberdampfleuchten, diese wurden durch effizientere Natriumdampflampen ersetzt.

Die neuen Lampen verbrauchen nicht nur weniger Strom, sondern leuchten auch in einer anderen Farbe: Anstatt wie bisher in einem eher kalten weiß, scheint jetzt gelbes Licht auf die Wiesbadener Straßen. Die Hersteller der LED-Leuchten versprechen aber, dass die Lichtstärke trotz des geringeren Energieverbrauchs gleich bleibt. Dazu sollen die Lampen außerdem eine deutlich höhere Lebensdauer haben.

2014 hatte die Stadt begonnen, die LED-Lampen im ganzen Stadtgebiet einzusetzen, zunächst aber nur in Wohngebieten. Mittlerweile können die Lampen aber auch an den Laternen entlang der Hauptstraßen eingesetzt werden. Die neuen Lampen kann man etwa entlang der Wilhelmstraße betrachten. Im Rahmen der Erneuerung der Straße und dem Bau des Rhein-Main Congress-Centers wurden die Lampen entlang der Allee schon Ende 2017 ausgetauscht. Diese sollen nicht nur die Energiebilanz der Stadt verbessern, sondern durch das hellere Licht auch das Sicherheitsgefühl in dem Viertel steigern.

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