Verwirrung um verlegten Taxistand am St. Josefs-Hospital

Aus Sicherheitsgründen musste der Taxistand am St. Josefs-Hospital verlegt werden. Taxifahrer und Besucher können den neuen Stand aber nicht nutzen, da er von privaten Autos zugeparkt wird.

Verwirrung um verlegten Taxistand am St. Josefs-Hospital

Wer in Wiesbaden ein Taxi braucht, bestellt entweder eins über die Zentrale oder steuert einen der vielen Taxistände in der Stadt an. Diese für Taxifahrer reservierten Parkzonen findet man meist an zentralen Punkten, wie etwa dem Hauptbahnhof oder in der Nähe der Fußgängerzone. Auch am St. Josefs-Hospital (JoHo) gab es viele Jahre lang direkt in der Frankfurter Straße einen solchen Stand. Doch dieser ist seit einiger Zeit verschwunden, wie Leser Frank bemerkte:

Wie ein Sprecher des Wiesbadener Verkehrsdezernats bestätigt, wurde der Stand am 15. Juli dieses Jahres von der Frankfurter in die Langenbeckstraße verlegt. Das hatte auch einen guten Grund: „Da sich das Bundeskriminalamt neu in der Frankfurter Straße angesiedelt hat, war es erforderlich, in diesem Bereich eine Sicherheitszone auszuweisen“, so der Sprecher. Dadurch musste der Taxistand entfernt und der Bereich zum absoluten Halteverbot erklärt werden. „Da ein Taxiplatz in diesem Bereich dringend notwendig ist, wurde der nächst mögliche und geeignete Platz dafür genutzt, in der Langenbeckstraße“, erklärt der Sprecher.

Taxistand ist zugeparkt

Der neue Stand liegt damit sogar einige Meter näher an den Eingängen der Klinik. Taxis sucht man dort jedoch vergebens. Stattdessen ist die gesamte Taxizone mit privaten Autos zugeparkt. Dort soll laut dem Dezernat zwar regelmäßig kontrolliert werden, Taxifahrer und Besucher schauen trotzdem regelmäßig in die Röhre. Wer die Klinik für eine Behandlung oder den Besuch eines Patienten per Taxi plant, hat aber noch andere Möglichkeiten, wie Susanne Schiering-Rosch, Sprecherin des JoHos, weiß: „Das St. Josefs-Hospital hat in der eigenen Tiefgarage auf der Einfahrtsebene vier speziell für Taxis reservierte Stellplätze geschaffen.“ Außerdem gebe es die Möglichkeit, auf den restlichen 370 Stellplätzen bis zu 30 Minuten kostenlos zu parken.

Das kostenfreie Parken sei speziell für Taxen und andere Transportunternehmen eingerichtet worden, erklärt die Sprecherin. Zudem seien alle Haltepunkte barrierefrei zugänglich. Auch sei es möglich, direkt am Haupteingang in ein Taxi ein- oder auszusteigen. Wer ein Taxi benötigt, kann sich an die Mitarbeiter an der Information wenden, so die Sprecherin. Diese sorgen dann dafür, dass die Taxis zeitgerecht die Klinik anfahren. Nachdem die Umbauarbeiten an der Klinik abgeschlossen sind, soll die Zufahrt nochmals verbessert werden, so Schiering-Rosch: „Die gesamte Vorfahrt vor dem neuen Haupteingang inklusive Zufahrts-Kreisel mit circa sechs Halteplätzen auf dem JoHo-Gelände ist dann insgesamt großzügiger vorgesehen, was sicherlich zu einer entspannteren Situation beitragen wird.“ (ts)

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