Notruf aus Schottland geht in Wiesbadener Leitstelle ein

Ein arbeitsreicher Sonntag für die Wiesbadener Retter: Sie halfen einer Person auf einem Gerüst, einer von einem Ast verletzten Person und organisierten sogar Hilfe für einen Notfall in Schottland.

Notruf aus Schottland geht in Wiesbadener Leitstelle ein

Die Einsatzkräfte von Feuerwehr und Rettungsdienst in Wiesbaden sind am Sonntagvormittag innerhalb kurzer Zeit zu mehreren, teils komplexen Einsätzen alarmiert worden. Das meldet die Landeshauptstadt Wiesbaden.

In Wiesbaden-Biebrich befand sich eine Person in einer Notlage auf einem Baugerüst. In enger Zusammenarbeit mit der Polizei und dem Rettungsdienst sicherten die Einsatzkräfte die Person und übergaben sie zur weiteren medizinischen Versorgung. Kurz darauf rückten die Helfer in den Hupfeldweg aus. Dort war in einem Waldgebiet eine Person von einem herabfallenden Ast verletzt worden. Da der Rettungsdienst die Stelle nur schwer erreichen konnte, unterstützte die Feuerwehr bei der Rettung und dem Transport zum Rettungswagen.

Leitstelle organisiert internationale Hilfe

Parallel zu den Einsätzen vor Ort ging in der Zentralen Leitstelle ein außergewöhnlicher Notruf ein. Eine Anruferin meldete einen medizinischen Notfall in Schottland, konnte aber selbst keine Verbindung zu den dortigen Behörden herstellen. Die Wiesbadener Einsatzbearbeiter organisierten daraufhin internationale Hilfe.

Über verschiedene Stellen, darunter die Deutsche Gesellschaft zur Rettung Schiffbrüchiger sowie das Auswärtige Amt, stellten sie den Kontakt zu den zuständigen Rettungsdiensten in Schottland her. So konnte eine medizinische Versorgung für die Person vor Ort eingeleitet werden.

Der Vormittag wurde durch zwei weitere Einsätze wegen ausgelöster Heimrauchmelder abgerundet. Ursache war in beiden Fällen angebranntes Essen, verletzt wurde niemand.