Kunst- und Kulturfestival ohne Grenzen im Schlosspark Biebrich

Freier Eintritt, Picknick-Atmosphäre, viele Sparten: Das Wiesbadener Festival versteht sich als offener Raum für Kultur und Begegnung.

Kunst- und Kulturfestival ohne Grenzen im Schlosspark Biebrich

Der Biebricher Schlosspark wird vom 7. bis 9. August 2026 wieder zum Kulturraum unter freiem Himmel. Zum neunten Mal in Folge verbindet „Poesie im Park – eine Art Festival“ in Wiesbaden Literatur, Lyrik, Performance, Musik und bildende Kunst zu einem Format, das sich bewusst zwischen Festival und offener Kunstbegegnung bewegt.

Das Besondere an diesem Projekt ist, dass es nicht wie klassische Events auf eine klare Trennung zwischen Bühne und Publikum setzt. Stattdessen soll ein „kreativer Raum“ entstehen, in dem Autoren, Poeten und weitere Kunstschaffende zusammenkommen und ein „tolerantes, rücksichtsvolles, offenes und kreatives Wiesbaden“ sichtbar machen.

Leicht zugängliches Festival

Organisiert wird das Festival von einem „PiP-Orga“-Team aus Kreativen, Interessierten und Netzwerkern unter dem Dach des 2018 gegründeten Vereins „GODOT | DieKulturWerkstatt“. Auf der Festival-Webseite beschreibt das Team seine Mission kurz und prägnant: Ziel seien Synergien und Austausch auf unterschiedlichsten Ebenen; dafür brauche es „Hingabe“ und „eine ordentliche Portion Idealismus“.

Auch das Setting ist Teil des Konzepts. Zwischen Schloss, Bäumen und Parkwiesen sind im Programm Führungen, Ausstellungen, Walking Acts, Kunstgespräche und Live-Musik angekündigt. Hinzu kommt ein niedrigschwelliger Zugang: Der Eintritt ist frei, kleine lokale Anbieter sorgen für Snacks und Getränke, Decken und eigene Bücher sind ausdrücklich willkommen.

Gerade diese Mischung macht „Poesie im Park“ anders. Das Format setzt nicht auf Show oder spektakuläre Inszenierung, sondern auf Nähe, Entschleunigung und Teilhabe. Es „versteht sich als ein Kunst- und Kulturfestival für die ganze Stadt und darüber hinaus“, so heißt es auf der Festival-Webseite, ein kuratierter Treffpunkt für alle, die Kunst nicht nur erleben, sondern im Idealfall auch mit anderen teilen wollen.