Nach Kritik an Wiesbaden-Tatort: Til Schweiger will zur Augsburger Puppenkiste

Nachdem Schauspieler Til Schweiger den Wiesbaden-„Tatort“ mit einer Folge der Augsburger Puppenkiste verglich, meldete sich der Direktor des Marionettentheaters zu Wort und lud Schweiger in eine Vorstellung ein. Der will die Einladung annehmen.

Nach Kritik an Wiesbaden-Tatort: Til Schweiger will zur Augsburger Puppenkiste

„Jede Folge der Augsburger Puppenkiste war glaubwürdiger, besser gespielt und vor allem spannender!“ - So lautete das vernichtende Urteil von Schauspieler Til Schweiger zum neuesten „Tatort“ aus Wiesbaden, „Angriff auf Wache 08“ (wir berichteten). Ein Vergleich mit Folgen, denn jetzt hat sich Klaus Marschall, Leiter der Augsburger Puppenkiste, zu Wort gemeldet.

„Nuscheln ist sein Markenzeichen.“ - Klaus Marschall

Gegenüber der „Augsburger Allgemeinen“ sagt er: „Wenn Til Schweiger sich immer noch an die Fernsehfilme der Augsburger Puppenkiste erinnert, finden wir das sehr positiv.“ Außerdem lud er Schweiger zu einer Vorstellung der Augsburger Puppenkiste ein. Allerdings nur als Zuschauer. Dass der Schauspieler den Puppen seine Stimme leiht, hält Marschall für keine gute Idee. Einen kleinen Seitenhieb konnte er sich nicht verkneifen: „Nuscheln ist sein Markenzeichen. Ob das für unsere Figuren zuträglich wäre?“

Schweiger nimmt das mit Humor. Gegenüber „Bild“ zeigte er sich erfreut über die Einladung: „Ich habe als Kind die Puppenkiste geliebt und freue mich sehr über die Einladung.“ Er wolle sie auf jeden Fall annehmen.

„Wenn ich mir ganz dolle Mühe gebe, kann ich auch geradeaus sprechen.“ - Til Schweiger

Dann, so hofft er zumindest, kann er Marschall vielleicht auch doch von seinen Sprecher-Qualitäten überzeugen. Schweiger: „Vielleicht kriege ich ja ein Sprecher-Casting, in dem ich beweisen kann, dass ich — wenn ich mir ganz dolle Mühe gebe — auch geradeaus sprechen kann.“ (ms)

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