Was die neue Bistrobar am Rheinufer Kastel den Besuchern bieten will

Noch im Juni soll eine Bistrobar am Kransand in Kastel eröffnen. Die Betreiber erzählen jetzt im Gespräch mit Merkurist, welche Snacks und Getränke sie anbieten werden und wie die Bar in Zukunft aussehen könnte.

Was die neue Bistrobar am Rheinufer Kastel den Besuchern bieten will

„Das Ganze soll Spaß machen, unverbindlich und entspannt sein“, erklärt Sebastian Grüner das Konzept für die neue Bistrobar am Kasteler Rheinufer. Erst in dieser Woche gab die Stadt Wiesbaden bekannt, dass die Gründer des Mainzer Ciderherstellers „Kiezbaum“ die erste temporäre Gastronomie am Kransand übernehmen werden (wir berichteten). Jetzt stecken Sebastian Grüner und sein Geschäftspartner Iwan Kunisch mitten in den Vorbereitungen.

Azurblauer Holzpavillon am Rhein

„Man könnte dort natürlich auch eine Sternegastronomie hinstellen, wir wollen aber, dass alle etwas davon haben.“ - Sebastian Grüner, Betreiber

„Man könnte dort natürlich auch eine Sternegastronomie hinstellen, wir wollen aber, dass alle etwas davon haben“, sagt Grüner. Der 36-Jährige hat die brachliegende Fläche am Rhein schon seit fast fünf Jahren im Auge. Immer wieder habe er der Stadt Pläne vorgestellt, um das Rheinufer mit Leben zu füllen. Mit einem azurblauen Holzpavillon wollen er und sein Partner das jetzt schaffen.

Dort wollen die beiden neben alkoholfreien Getränken auch den eigenen Cider und Bier anbieten. Zukünftig soll es außerdem Kaffee geben. Hungrige Gäste können Fingerfood zum Drink bestellen: „Zum Beispiel Spundekäs aus dem Glas und Eis“, sagt Grüner. Alle Getränke und Snacks sollen von regionalen Unternehmen und Gastronomen kommen.

Öffnen wird der Pavillon wahrscheinlich immer von Mitte der Woche bis Sonntag. Unter der Woche könnte der Verkauf nachmittags beginnen und am Wochenende abends. „Schließen würden wir dann vielleicht so gegen 22 Uhr oder 23 Uhr.“

Zukunftsvisionen

„Toll wäre es beispielsweise, mit einem lokalen Caterer zusammenzuarbeiten, der vor Ort auch für warme Snacks sorgt.“ Sebastian Grüner

Soweit der Plan für die Eröffnung, die noch im Juni geplant ist. Für die Zukunft hätte Sebastian aber noch mehr Ideen für die Bistrobar am Rhein: „Toll wäre es beispielsweise, mit einem lokalen Caterer zusammenzuarbeiten, der vor Ort auch für warme Snacks sorgt“, sagt er. Damit kein Müll entsteht, soll das Essen aber auf Mehrweggeschirr serviert werden. Außerdem können sich die beiden Betreiber vorstellen, einen kleinen Wochenmarkt am Standort zu veranstalten. Das sei aber alles Zukunftsmusik. „Wir müssen erstmal realistisch bleiben.“

Jetzt ist erstmal die höchste Priorität, die Bistrobar an den Kransand zu bringen. „Der Pavillon muss geebnet werden, wir müssen noch die Einrichtung organisieren und warten noch auf Geräte.“ Auch Mitarbeiter suchen die beiden Unternehmer für die Zukunft noch. Wann genau die Bistrobar im Juni eröffnen wird, steht noch nicht fest. (nl/js)

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